*Review enthält Spoiler*
Zur Story des Films wurde hier ja schon viel geschrieben und deswegen fasse ich mich damit mal kurz: Ein Unwetter wütet über einer amerikanischen Kleinstadt. Danach zieht ein mysteriöser Neben auf die Stadt zu. Ein Familienvater samt Sohn will im Supermarkt Lebensmittel kaufen und wird zusammen mit anderen Bewohnern vom Nebel dort eingeschlossen. Bald finden sie heraus, dass sich in diesem Nebel allerlei ekelhafte Kreaturen befinden. Eine religiöse Fanatikerin hält dies für den Zorn Gottes und schafft es, immer mehr Menschen um sich zu scharen. Ein Konlikt zwischen den beiden Gruppen entsteht.
Tja, was bleibt zu diesem Film zu sagen? Erstens mal sind die Charaktere, die Dialoge und die schauspielerischen Leistungen einfach nur mittelmäßig, wenn überhaupt. Nur am Anfang, wenn der Nebel den Supermarkt umhüllt und niemand genau weiß was überhaupt vor sich geht, schafft es der Film Spannung aufzubauen. Diese verliert er aber wenig später u.a. durch die wirklich schlechten CGI Animationen der Monster. Die religiöse Fanatikerin, die die ganze verdammte Zeit über einen Scheissdreck über Gott und Religion labert, geht einem nach 5 Minuten einfach nur auf den Sack und wird nicht durch ihre Aktionen im Film zur Hassfigur sondern einfach deswegen, weil der Charakter absolut überzeichnet ist und verdaaaaammt schlechte Dialoge zugeschrieben bekam. Der beste Satz von ihr ist natürlich "Geht hinaus und sagt Hallo wie gehts!"
Also bitte... mag auch an der Synchro liegen aber im Film werden noch mehr solche Dinger rausgehauen.
Die Story ist oftmals sehr, sehr unlogisch. Warum wird das Auto z.B. nicht aufgetankt? Wie schafft es die Frau mit den kurzen Haaren ganz am Anfang dem Nebel zu entkommen? Und warum zum Teufel hört der Typ am Ende nicht, dass die ganze verdammte Armee mit den Panzern, Hubschraubern und Flammenwerfern anrollt? Ich meine, der erschiesst die Leute im Auto und 2 Sekunden später is die ganze verdammte Armee hinter ihm. Klar, das hört man vorher nicht und klar, man erschiesst lieber erstmal seinen eigenen Sohn als sich vielleicht lieber mal Gedanken über nen anderen Ausweg zu machen. Ausserdem ist mir die Aufklärung mit den Militärexperimenten und dem Dimensionstor einfach nur zu billig. Man hätte auch viel länger im Unklaren lassen soll, was genau sich im Nebel verbirgt. Denn das hat am Anfang wirklich verdammt gut funktioniert und evt. wäre es dann auch ein richtig guter Film geworden. Durch die zu frühe Auflösung die schlechte CGI macht man sich hier aber alles kaputt.
Was am Ende bleibt ist ein Film in Überlänge mit schlechten Charakteren und einem Ende, dass nur teilweise zu schockieren weiß und im übrigen (so ging es mir) ziemlich vorhersehbar ist. Ich zumindest dachte mir sowas schon, als der Typ die Knarre genommen hat und es klar war, was er damit machen würde. Die Story hätte man übrigens locker in 60-70 Minuten packen können. Dann wäre man evt. vor allzuviel unsinnigen Dialogen und Unsinnigkeiten in der Story selbst verschont geblieben. Und genau durch diese Länge zieht sich der Film die meiste Zeit über wie Kaugummi. Zum Glück hatte ich vorher nen starken Kaffee getrunken, sonst wäre ich womöglich noch eingepennt.
Wie gesagt, das Ende reisst nur ganz minimal etwas heraus und da der Film auch von der Technik, Regie und der Kulisse nicht wirklich etwas tolles zu bieten hat, kann ich auch kein gutes Rating geben. Dennoch weiß ich es zu schätzen, dass man wenigstens versucht hat kein 0815 Horrorfilmende zu bieten. Ich bin deshalb mal gändig und gebe noch 6/10 Punkten.