Review

Der langsam aber sicher in die Jahre gekommene Sylvester Stallone präsentiert hier mit John Rambo ein würdiger Abschluss der Serie.Er übernimmt hier nicht nur die Hauptrolle,sondern hat auch gleich das Drehbuch mitgeschrieben,sowie auf dem Regiestuhl Platz genommen.Und das ist auch gut so.Denn wie in Rocky Balboa kommt die Charakterisierung des Protagonisten auch hier nicht zu kurz.Es wurde sehr viel Wert auf die innere Zerrisenheit der Figur John Rambo gelegt,der mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat und mit allen Mitteln dagegen ankämpft nicht zur totalen gefühllosen Kampfmaschine zu verkommen.Dadurch hat er seine Menschlichkeit nie wirklich ganz verloren.
Ein weiterer Punkt auf den ich eingehen möchte ist der Härtegrad des Films.Im Gegensatz zu den anderen Drei Teilen ist dieser mit Sicherheit der Härteste.Die Gewalt wird aber nie völlig übertrieben dargestellt,sondern geschieht jedesmal aus dem Affekt.Der Krieg ist nun Mal nichts schönes,sondern grausam und brutal.John Rambo macht aber auch keinen Hehl daraus.Der ganze Film ist in einem dreckigen und düsteren Look gehalten.Fand ich persönlich aber ganz gut.

Fazit: Stallone liefert hier einen guten Streifen ab und zeigt erneut ein gutes Händchen für eine gute Inszenierung.Inhaltlich natürlich nicht oscarverdächtig aber auf Jeden Fall sehenswert.

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