Review

Die Inhaltsangabe zum Film liest sich erst mal gut. Ich hatte die Erwartungen an diesen unbekannten Film nicht zu hoch angesetzt. Nach 100 Minuten muss ich sagen, dass es 100 unnötige Minuten waren. Ich habe einem Streifen beigewohnt, der interessant beginnt und dann zusehends abflaut. An den Schauspielern lag es sicherlich nicht. Auch die Sets in Frankreich waren gelegentlich optische Bringer. Nein, die Storyline an sich ist übel, weil unlogisch von vorne bis hinten. Gegen Ende werden dann die Logiklöcher so unüberwindbar groß, dass der Zuschauer sich darin verliert und versucht, extrem verärgert daraus herauszuklettern. Doch es ist vergebliche Liebesmüh, dem Thriller etwas Gutes abzugewinnen. Letztendlich ist er ein stark konstruiertes und vorhersehbares Ärgernis, das leider nach Schema F (im hoffnungslosen Sinne) konsequent abläuft. Dabei hätte es eine gute Geschichte werden können, wenn man das Drehbuch nur hier und da korrigiert hätte. Leider zu viele „hätte“ im vorangegangenen Satz, die einem das Anschauen vermiesen.

Fazit:
Nicht mal ok – eher eine Geduldsprobe für den Genre-Fan und ein Füllhorn an Unlogik und Zufälligkeiten, die auf Dauer nur noch nerven.

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