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Eine Riesenschlange aus lebendem Feuer - das ist mal was anderes als immer die schuppigen Anakondas, Boas und Pythons. Da haben die Macher wohl ein simples Animationsprogramm zur Darstellung von Flammen in die Hände bekommen und wild damit rumgespielt. Genau diese sterilen digitalen Trickeffekte (und natürlich auch die wenigen Szenen mit dem Ungeheuer) sind aber der Grund dafür, dass sich FIRE SERPENT zu keinem Zeiitpunkt wie ein Film über ein tobendes Monstrum anfühlt. Der Beginn mit dem runterkrachenden Meteoriten wie in DER BLOB und die von einer außerirdischen Macht besessenen Menschen sollen das Ganze wohl in die Nähe der SciFi-B-Movies der 50er rücken, doch der Streifen erreicht nie deren Charme. Der Plot mit den Regierungsagenten dient auch nur dem Aufblasen der Spielzeit. William Shatner (!) als Produzent und Skriptautor hat sich hier nicht mit Ruhm bekleckert.
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Mit sowas halten sich also die Serienstars aus "Buffy" und co. über Wasser. Ich muss gestehen, dass ich selbst bei einer schwachen Folge von Alarm für Cobra 11 bessere Special Effects gewöhnt bin.Schauspielerisch unter GZSZ-Niveau. Story nicht vorhanden. CGI, die jeder Grundkurs an an einer Volkshochschuhe besser gemacht hätte. Jeder Hobbyfilmer kann realistisch wirkendere Flammen in seine Videos einfügen. Fazit: 1/10 und selbst für Trash-Fans ein harter Brocken. Ich habe selten so peinliche CGI gesehen, die so sehr in den Vordergrund gesetzt wurde.