Review

Gesamtbesprechung

Diese Action/Drama Serie handelt von einem Team von SAS-Soldaten und dessen Kampf gegen das Verbrechen und den Terrorismus. Im Vordergrund stehet dabei das so genannte „Red Team“. Die Aufgaben bestehen dabei nicht nur aus Geiselbefreiungen, sondern auch aus Personenschutz, Observierungen als auch groß angelegte Operationen im Ausland.

Jede Episode erzählt ihre eigene kleine Story, welche doch meist gut durchdacht und
glaubhaft ist. Dies wird vor allem auch durch die sehr guten Schauspielerischen Leistungen aller beteiligten bestärkt. Es wirkt nichts aufgesetzt und man nimmt den Schauspielern ihre Rollen wirklich ab. Allen voran natürlich Jamie Draven und Ross Kemp.
Daraus resultiert dann auch, dass jede Episode recht spannend daher kommt und man mit den Charakteren mitfiebert, wenn sie den nächsten Raum erstürmen.

Kommen wir nun zur Action. Diese ist wirklich gut und zugleich realistisch inszeniert.
Bereits in der ersten Folge geht es richtig zur Sache, als eine Bank von SAS-Soldaten mit Sprengladungen, Blendgranaten und einer ganzen Menge an Blei erstürmt wird. Wie schon erwähnt schaut dies alles ziemlich realistisch aus, sowohl was die Taktiken angeht, als auch die Ausrüstung und Bewaffnung der Soldaten.

Mit den bösen Buben wird dabei auch nicht gerade zimperlich umgesprungen. Diese werden in der Regel einfach niedergeschossen und in die am Boden liegenden Körper dann noch ein paar Schüsse gejagt. All das ist oft auch bildlich dargestellt, was meiner Meinung bei einer solchen Thematik auch angebracht ist. Sprich blutige Einschüsse inkl. Treffer in den Kopf oder Mund sind an der Tagesordnung. Mal ist dies etwas blutiger anzuschauen, manchmal weniger. Es ist aber auf keinen Fall übertrieben;

Widmen wir uns nun der größten Schwäche der Serie.
Denn ab der 3. Staffel werden nicht weniger als 6 Charaktere gestrichen.
Ich denke ich verrate nicht zuviel, wenn ich nun sage, dass Jamie Draven einer der
besagten Leute ist. Dies ist sehr schade, denn gerade sein Charakter wurde in den Serien 1 und 2 deutlich geprägt und er war eine der Personen mit der man sich gut identifizieren konnte. Ich würde gerne wissen wer dafür verantwortlich ist, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass so viele Schauspieler nahezu zeitgleich einfach freiwillig gegangen sind. Naja. Das Fehlen dieser Charaktere wird zwar kurz erläutert, allerdings sehr kurz und eher beiläufig. Dann geht es eigentlich ganz normal weiter, neue Mitglieder stoßen zum Team und auch wenn die nicht unsympathisch sind, wünscht man sich doch die „alten Hasen“ zurück.

Nach einigen Episoden hat man sich dann damit abgefunden, dass die alten Charaktere nicht wiederkommen werden und sich mit den neuen Gesichtern vertraut gemacht.

Was ab der 3. Staffel dann aber wieder positiv auffällt ist, dass sich der Action – und Spannungsgehalt beinahe von Folge zu Folge steigert. Denn nun kommt man oft in den Genuss groß angelegter Operationen und Feuergefechte bspw. in Kolumbien, Afghanistan oder Russland.

Somit ist diese Serie für alle Actionfans, die Special Forces bei der Arbeit zuschauen möchten
und auf englische Akzente stehen bzw. kein Problem damit haben, durchweg zu empfehlen. Man muss sich vielleicht etwas an den Stil der Serie gewöhnen, aber wenn man das einmal gemacht hat, dann freut man sich immer schon auf die nächste Folge.

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