Review

Social Outcasts will mehr sein als er tatsächlich vorbringen kann.

Steve,ein Weißer,und seine schwarze Freundin werden von Skins überfallen.Seine Freundin vergewaltigt.Anschließend nimmt sie sich das Leben und Steve schleußt sich als Skin in die Truppe um Rache auszuüben...

Von der Grundidee nich schlecht,aber in der Umsetzung gelingt kaum was Vorzeigbares.
Was nervt ,ist das sich nicht ernsthaft und intensiv genug mit dem Thema beschäftigt wurde. Ein Klischee jagt das andere, streotypysch und unglaubwürdig wirken die einzelnen Charaktere. Allesamt werden als naive Idioten hingestellt,selbst der Anführer hat einen IQ von einem Glas Wasser.Jeder hat natürlich eine böse Vorgeschichte, die Mädels wurden alle von Ihren Vätern missbraucht. Einer ist schwul und hasst sich deshalb und projeziert somit seinen eigenen Hass auf alle anderen ,besonders auf Schwule. Des Anführers Daddy,ist ebenfalls ein soziales Arsch.... und der sonst so starke Chef kuscht vor seinen Freunden bei Daddy.
Durch diese und anderen Klischees soll dem Zuschauer wohl eine Begründung für das Verhalten der Nazi-Truppe gegeben werden. Nur ist dies einfach viel zu oberflächlig und absolut unglaubwürdig. Warum sie den Rassisten sind wird zu keinem Zeitpunkt klar. Auch weiter wird nichts von den Charakteren herausgestellt. Was gerade bei so einem Thema doch den Kernpunkt darstellt. Weiter bekommt man auch außer Saufen und Rumpöpeln nichts von deren Altag mit. Wie sich ihre Ideologie zusammensetzt, bzw welche Beweggründe die Truppe,wie die Einzelnen haben ,wird kein Stück behandelt.
Also von einem sozial-kritischen Hintergrund meilenweit entfernt.Genauso gut hätte man die Jungs in Kostüme von einer Rockergang stecken können und den Film 1:1 drehen könnnen,es wäre keinem aufgefallen.
Wer hier also tiefe Einblicke in die Skinhead-Welt und intelligente Konversationen erwartet, ist absolut falsch. Die Dialoge sind meisten dümmlich und der Inhalt wenig interessant.
Ok,aber wie funktioniert der Film als Rachethriller vorm dem einfachen Hintergrund "Rassistentruppe schändet".
Richtig ,genauso schlecht. Der speckige Darsteller ist ebenso als Freund unglaubwürdig und als Pseudoskin nur noch lachhaft. Der ganze Rachefeldzug ist total unausgegoren und für sein Handeln bzw Umdenken wird dem Zuschauer nichts an Infos an die Hand gegeben. Null vorbereitet will er Rache üben und verrät dann noch gegen Ende einem Mädel aus der Truppe, wer er ist und dass er ihren Freund,den Anführer töten,will. Dann haben die beiden noch Sex und sie hilft ihm natürlich und er als gezeichnetes Weichei,bekommt noch nichtmal den Racheakt hin.
Dies ist übrings bezeichend für den ganzen Film, nie wird tatsächlich Härte gezeigt.Die Schlägereien sind aller besten Schulhofrangeleinen und keiner der Opfer wehrt sich jemals.

Unter Strich gibt es nichts,was sich lohnt den Film zu schauen. Ich hatte die Hoffnung ein wenig Sozialkritik zu sehen bzw ein ordentliche Aufarbeitung derer Ideologie.Aber wer hier auch nur eine Spur z.B. American History X erwartet,kann gleich abschalten.
Es kommen zum Glück keine längeren Dialogszenen auf,die Handlung ist eigentlich recht wechselhaft und somit mäßig interessant,aber nie richtig spannend. Als Rachefilm funktioniert SO überhaupt nicht!
Für mich eine einzige Enttäuschung,die auch noch etliche Logifehler involviert,auf die es jetzt eh keinen Sinn mehr macht einzugehen,da ich meine Einschätzung klar genug dargestellt habe.

3,5 von 10 Punkten

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