Review

Recht guter und vor allem harter Vertreter aus dem Poliziotti-Genre aus Italien, den man mit "Roma Violenta" aus dem Jahre 1975 zu sehen bekommt. In der Hauptrolle sieht man Maurizio Merli, mein Lieblings Kommissar in den Polizeifilmen aus Italien. Regisseur Marino Girolami drehte hier ein recht Episodenhaften Film, der keinen sichtbaren rote Faden folgt. Es handelt sich halt um ein Selbstjustiz-Streifen, wo es so richtig zur Sache geht. Hier wird geballert und mit den Fäusten eingedroschen und Verfolgungsjagden gibt es auch noch, das keine langeweile aufkommt. Man darf keinen Tiefgang erwarten, hier bekommt man einen Actionfilm geboten, von dem man auch keine anspruchvolle Storyline erwarten sollte. Wer sich mit diesem Genre auskennt, weiß aber in der Regel, was auf ihm zukommt. Ich liebe dieses Genre und vor allem die Filme mit Maurizio Merli als Kommissar. Seine Rollen in diesen Filmen sind immer gleich. Als Polizist geht er nicht ziemperlich mit den Gangstern um, sondern teilt so richtig aus, So war es auch schon in den beiden Umberto Lenzi Klassikern "Die Viper" und "Camorra - Ein Bulle räumt auf", wo er den gleichen Typ Kommissar darstellte. Er vermöbelt die Kriminellen und bekommt Ärger mit seinen Vorgesetzten und beschwert sich darüber, das die Gesetze zu lasch sind im Umgang mit dem Abschaum von Kriminellen. Entweder man mag solche Filme oder nicht. Ich für meinen Teil, liebe dieses Genre, weshalb es mich auch nicht großartig stört, das viele Streifen sich so ähneln. Man wird hier bestens unterhalten und es vergeht kaum eine Minute wo es nicht Actionmäßig zur sache geht.

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