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Shelby ist nachts zusammen mit ihrem Freund auf dem Highway unterwegs und macht die Bekanntschaft mit einem unheimlichen Trucker. Tabitha macht beim Babysitten die Bekanntschaft mit einem unheimlichen Killerclown und Lisa macht sich große Sorgen um eine vermisste Freundin. Auslöser für die Probleme der drei jungen Frau ist ein und dieselbe Person – ein Verrückter mit einer unheimlichen Lache.

Streng genommen ist Amusement ein reiner Episodenfilm mit drei Kurzgeschichten, die erst zum Finale hin durch eine Rahmengeschichte verbunden werden.
Zunächst mal geht es um ein Päarchen das sich auf nächtlichen Highway heimwärts tuckert. Der Fahrer ist Anhänger der neuen Risikosportart "Konvoi fahren" und gerät dabei an die falschen Mitfahrer. Die Story ist recht gut gelungen, baut sich langsam auf um dann zum Finale einen pfiffigen Twist parat zu haben. Einige nette Kameratricks sind hier zu bewundern, gut gelungenes Short.
Story Numero dos ist ebenfalls sehr gut, eine Frau tritt ihre Nachtschicht zum Gören hüten an und lernt das mannsgroßes Spielzeug mitunter gefährlich sein kann. Die Hauptdarstellerin dieser Story nimmt dann ihre Rolle im Finale nochmal auf und ist die eigentliche Hauptdarstellerin der ganzen Geschichte. Auffällig bei Story eins und zwei ist auch, das die vermeintlichen Schurken (grimmiger Trucker, mit Cape vermummte Gestalt im Regen) gänzlich unschuldig sind und den Zuschauer gepflegt in die Irre führen sollen.
Die dritte Story fällt dann etwas ab, junges Ding sucht ihre Freundin in einem maroden alten Hotel, das angeblich ausgebucht sein soll, aber seltsamerweise ohne jede Spur von Gästen ist. Zudem hat besonders diese Geschichte sehr mit Logik und Continue-Problemen zu kämpfen.
Nachdem die Geschichten alle erzählt wurden und das Endergebnis bisher ein sattes 3:0 für die Kräfte des Bösen lautete, werden die bisherigen Erlebnisse vom Script in Zusammenhang gebracht. Der geheimnisumwitterte Finsterling aus den drei Episoden ist niemand anderes als zum einen, ein und dieselbe Person und zum anderen jemand der zu Kindestagen von den drei jeweiligen Damen der Geschichten gedemütigt wurde und auf finstere Rache sinnt.
Amusement ist weder ein sonderlich brutaler oder einfallsreicher Beitrag im Horrorgenre, sondern einfach ein solider Beitrag in dieser Sparte, der sich beinahe ausschließlich aus bereits bestehenden Ideen speist, aber im Endeffekt recht nettes Entertainment abliefert. Die Darsteller sind guter Durchschnitt, bringen ihre Rollen ganz gut herüber, kein Grund zur Klage hier. Insgesamt ein Film den man sich durchaus mal ansehen kann ohne über die verschwendete Zeit jammern zu müssen, Blutjunkies sollten aber die Finger von lassen.
5,5/10

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