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Calla Calla gehört dem typischen koreanischen Filmgenre an: Der Liebesfilm. Dennoch ist Calla etwas Besonderes. Er erzählt die Geschichte von Seon-Woo, der jeden Morgen einen Strauß Callas (eine Blumenart, daher der Name) auf seinem Schreibtisch vorfindet, jedoch anonym. Als er endlich herausfindet, wer die heimliche Blumensenderin ist, und sich sogar noch in sie verliebt, stirbt sie bei einer Geiselnahme. Dann findet sich ein sehr typisches Element des koreanischen Films wieder: Der Zeitsprung. Aus unerklärlichen Gründen reist Seon-Woo in der Zeit zurück und erhält so die Möglichkeit, seine geliebte Ji-Hee zu retten. Mehr möchte ich über die Story nicht erzählen, da eine vollkommen unvorhersehbare Wendung eintritt. Trotzdem hat mich dieser Film, von dem ich nicht viel erwartet hatte, angenehm überrascht. Fazit: Wer einen typischen koreanischen Liebesfilm mit einer untypischen Wendung sehen möchte, ist mit Calla richtig beraten.