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In dem Film Fink geht es meistens um Geld und darum, irgendwelche Leute zu töten oder zu foltern. Ähnlich wie in den Filmen Snatch oder "Bube, Dame, König, Gras" von Guy Ritchie spielen in FINK! auch diverse Parteien eine Rolle, die zeitweise miteinander oder gegeneinander agieren. Das ist nicht immer leicht nachzuvollziehen. Da muss man schon aufpassen, was sich aber eigentlich nicht lohnt. Die Handlungsstränge sollen dann irgendwie zusammenlaufen, was aber dann reichlich stümperhaft rüberkommt. Innovativ ist das nicht. Alles irgendwie schonmal gesehen. Die Darsteller wirken wie Laienschauspieler, die Synchronisation ist billig.

Warum der Film als Thriller kategorisiert wird, ist mir völlig unklar. Leider hatte ich einen Thriller erwartet, wurde aber enttäuscht. Spannung kam irgendwie nicht auf. Action gab es zeitweise schon irgendwie. Allerdings hat der Film seine besten Moment, wenn er unfreiwillig komisch wird. Die Darsteller haben wahrscheinlich ihr Bestes gegeben, aber was dann daraus gemacht wurde, ist ziemlich mager. Aber dafür können sie ja nichts. Mainstream-Fans sollten die Finger von dem Film lassen und sich eine Enttäuschung ersparen. Ich schaue mir Filme aus allen möglichen Genres an, egal ob A-, B- oder C-Movie. Dieser Film FINK! verdient eigentlich nicht, B-Movie genannt zu werden, denn dafür ist er zu schlecht.

Zwei Punkte bekommt er für die unfreiwillige Komik und übertriebene Coolness. Ach ja, langweilig ist der Film jedenfalls nicht. Ich bin nicht eingeschlafen. Dafür gibt es nochmal zwei Punkte.

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