Der Forscher Dr. Daniel Winter hat eine Technologie entwickelt, mit der Zeitreisen möglich werden können, doch die US-Regierung stuft die Experimente als zu gefährlich ein und stoppt das Projekt. Um sein Lebenswerk zu retten, entwendet er die Technologie und flieht. Das FBI unter Agent Caleb startet sofort eine groß angelegte Suchaktion, und Winters Name taucht kurz darauf auf der Passagierliste eines Linienflugzeugs auf. Doch als die Regierung den Befehl zur sofortigen Landung geben will, lässt Dr. Winter mit Hilfe seiner Technologie das Flugzeug in einem Zeitloch verschwinden. Der dadurch ausgelöste Welleneffekt droht die Welt zu zerstören. Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen.
Du weißt das deine Karriere allmählich den Bach hinunter geht, wenn du nur noch Rollenangebote in einfachen TV-Katastrophenfilmen bekommst, wird sich wohl auch Lou Diamond Phillips gedacht haben. Neben so Schinken wie Metal Tornado muß er in diesem ähnlich gelagerten Streifen sogar schon einen Wissenschaftler spielen, anstatt gewohnter Actionkost.
Auch Termination Point spielt lediglich in der Touristenklasse. Die Story ist wissenschaftlich gesehen mehr als abstrus, da werden auf einmal Zeitreisen durch Teleportation via Wurmloch möglich, ein Flugzeug ist in dieser Anomalie gefangen, die sogar einen Großteil der Passagiere verschwinden läßt (Stephen Kings Langoliers lassen dabei herzlich grüßen). An Bord kämpft man dabei gegen Verräter aus den eigenen Reihen, während man am Boden im Gegensatz dazu auch gegen Verräter aus den eigenen Reihen kämpft. Ach ja, das Zeitloch mutiert derweil fröhlich vor sich hin, wächst in irrem Tempo, zestört lustig ganze Städte (Bildbeweise bleibt der Film mangels Kohle aber schuldig) und droht mal eben das ganze Universum zu vernichten.
All das ist soweit leidlich unterhaltsam, zwar nicht sehr spannend oder actionlastig, aber was ich einem Film dieser Kategorie immer hoch anrechne, er quatscht den Zuschauer nicht überdimensional mit menschlichen Gefühlen oder schwülstigen Dialogen tot. Das Lob wird dann aber wieder durch die meist grottige CGI Marke Amiga 500 wettgemacht. Dennoch sind mir schlechte Bilder lieber, als unendliche, weil billig produzierbare, Dialoge.
5/10