Review

Manches Mal verstehe ich die Welt nicht mehr.
Der vorliegende Film, so man ihn überhaupt so bezeichnen kann, spottet eigentlich jeglicher Beschreibung.

Neben wirrer Story, schwachen schauspielerischen Leistungen, einer fragwürdigen Synchro und Effekten auf unterem Amateur-Niveau (Mann stopft "Gedärme" wieder unter das Sweat-Shirt) kann man zudem noch die Schluderigkeiten im Hinblick auf die Erkennbarkeit der verwendeten Drehorte nicht übersehen.

Hier soll uns weißgemacht werden, dass die "Story" in den USA spielt. Versucht wird dies mit plakativ eingesetzten Kulissen und Requisiten. Wenn man nur einmal genau auf den reichhaltig "amerikanisch" gedeckten Tisch zu Beginn des Filmes schaut, erkennt man den Versuch der visuellen Übertölpelung alsbald.

Auch sollte kein Filmemacher glauben, das Interieure eines deutschen Hauses als amerikanisch verkaufen zu können. Sowohl die Fenster incl. der Rollladenführung, als auch Steckdosen und die typische Billig-Einbauküche lassen deutlich erkennen, dass hier aus Kostengründen wohl das heimatliche bayerische Domizil eines der Beteiligten als Drehort gewählt wurde.

All dies wäre aber noch zu verzeihen, wenn der Film irgendwie zu unterhalten wüsste. Leider geht man aber mit dieser Annahme fehl.

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