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Relativ banaler Episodenfilm, der lediglich drei Episoden der mäßig gelungenen TV-Serie aneinanderhängt und mit einer Rahmenhandlung verbindet, für die Hänsel und Gretel Pate standen, weil eine Hexe hier einen kleinen Jungen für eine Abendgesellschaft zubereiten will, während er ihr Horrorgeschichten aus einem dicken Wälzer vorliest, um seinen Hals zu retten.

Die Qualität der Episoden ist schwankend, aber keine vermag dabei herauszuragen. Die erste Geschichte über Studenten, die eine Mumie zum Leben erwecken, ist simpelster Rachestandard und hat wenigstens mit Christian Slater ein bekanntes Gesicht. Für die zweite Story zeichnet sogar Stephen King verantwortlich, obwohl ihm dafür nicht allzuviel eingefallen ist: ein Mietkiller soll in einem riesigen, dunklen Haus eine Katze erledigen, die schon für viele Todesfälle verantwortlich zeichnet und auch den Auftraggeber nicht verschont.
Diese Episode ist zwar um unheimliche Atmosphäre bemüht und versucht diese durch Rückblenden zu ergänzen, doch es gibt nicht genug Einfälle rund um den Killer, die über die volle Länge unterhalten.
Den Abschluß macht eine vollkommen unspektakuläre Episode rund um ein Monster, das einem Mann sein Leben schenkt, solange er dessen Existenz geheim hält. Nun ratet mal alle den Clou der Story...
Hier vergeht die Zeit nur zäh und bis auf das vorhersehbare Ende wird hier gar nichts geboten, was uns zu dem Schluß bringt, dass die interessantesten Szenen die in der Rahmenhandlung sind. Die hat zum guten Schluß dann auch den nötigen ironischen Biß, der dem übrigen Film von vorne bis hinten fehlt.
Was dieser Film auf Video zu suchen hat, bleibt tatsächlich schleierhaft, als ausgestrahltes TV-Special hat er seine Schuldigkeit voll und ganz getan. Für Leute, die sich nicht gern erschrecken lassen. (4/10)

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