Als Tornado-Forscher war Bill Harding immer unterwegs, die Schrecken der Lüfte zu fotografieren und zu studieren. Doch zukünftig will er lieber ein ruhiges Leben führen. Als er seine Ex-Frau trifft, um mit ihr die Scheidung zu klären, ist diese bereits hinter einem neuen Tornado her und Harding wird unvorbereitet mit hineingezogen. In ihm erwacht erneut der Jagddrang, doch was dann folgt, hätte er in seinen kühnsten Träumen nicht erwartet.
Twister ist immerhin ein professioneller Katastrophenfilm außerhalb des biederen Standard TV-Format. Die Effekte sehen auch heutzutage meist noch klasse aus, es wird reichlich Sturm fürs Eintrittsgeld angeboten und Kühe, Tanklaster u.ä. als Fluggeräte mißbraucht. Jedenfalls ist die CGI aufwendig produziert auf und Jan de Bont ist als gelernter Kameramann auch dazu in der Lage passende Bilder zu gestalten.
Ein wenig anders siehts bei der Story, die so konventionell als möglich ausgefallen ist. Ex Lover kommen wieder zusammen, finstere Finsterlinge machen auf Widersacher und die heilige Winddingensmaschine funktioniert auf den letzten Drücker, um noch einen Funken Dramatik aufzufahren. Die menschliche Dramatik wird etwas zu breit ausgetreten, im Grunde weiß doch jeder Zuschauer, das am Ende wieder gebusserlt wird.
Die Darsteller leisten solide Arbeit, Hunt und Paxton sind ein sympathisches Paar, das seine Liebe wieder entdeckt und Cary Elwes ist ein herrlich schmieriger Darmausgang. Insgesamt bietet Twister gute Popcornunterhaltung mit Mainstream Geschmack, immer mal wieder gut für einen Snack.
7/10