Hierbei handelt es sich um einen relativ kleinen Film. Es geht um ein paar Studenten, die ihren Abschluss derzeit machen, und außerdem beschäftigt sich der Film mit deren Eltern. Dieser Film erinnert stark "Magnolia", wobei der Inhalt von Magnolia natürlich viel interessanter ist. Für mich war "Cambridge Fieber" durchaus sehenswert, da man Alec Guinness immerhin in seiner letzten Rolle sieht. Ansonsten können sich auch die anderen Darsteller mehr als sehen lassen, aber was soll ich sagen... Dieser Film zeigt nur alltägliche Dinge - vielleicht will er ja, dass jeder Zuschauer sich mit einem der Charaktere oder einer der Situationen identifizieren kann. Eine Wendung (wenn man es so nennen kann) in der Handlung gibt es übrigens zum Schluss - wohl auch der Grund dafür, dass er im TV-Magazin TELE als "Tragikomödie" bezeichnet wurde. In Wirklichkeit besitzt der Film allerdings kein Genre, sondern dient nur der Entspannung. Ich kann nun nicht gerade behaupten, dass ich Schwächen entdeckt hätte, aber für mich war es eher eine Zeitverschwendung. Was man hier auf jeden fall loben muss sind die Darsteller, und es sind ja teilweise sogar sehr bekannte...
Ich war damals ein Alec Guinness Fan als ich den Film geschaut habe - für solche ist dieser Film natürlich ein Muss. 6/10 an einen Film, der eigentlich mehr verdient hätte. Ich gucke halt lieber Action/Horror/Psycho-Filme ;-)