Review

Contact ist ganz passabel aber nicht überragend. Die Leistungen der Darsteller sind solide, auch wenn Jodie Foster stellenweise etwas gelangweilt wirkt. Vor allem James Woods ist in seiner Paraderolle als Fiesling mal wieder sehr gut.
Am Anfang, als das Team um Jodie Foster die ersten Töne aus dem All wahrnimmt wird langsam und subtil Spannung aufgebaut. Auf große Actionsequenzen wie bei Independence day wird dabei verzichtet. Auch die weltweiten Reaktionen auf die Entdeckung sind glaubhaft und spannend aufgezeigt, doch als dann eine Videonachricht, in der Adolf Hitler zu sehen ist, auftaucht und man die Anweisungen, ein Raumschiff zu bauen bekommt, triftet der Film doch etwas zu weit ab und ist deutlich überkonstruiert.
Dann geht Jodie Foster in das gebaute Raumschiff und fliegt im Bruchteil einer Sekunde, nach irdischer Zeitrechnung, in den Weltraum, wo sie ihrem toten Vater begegnet, der ihr erzählt, dass alle toten Lebewesen in der Galaxie zu diesem Ort kommen würden. Die Wissenschaftlerin Jodie Foster wird dadurch zum Glauben bewegt. Dies ist in etwa genauso unglaubwürdig und langweilig erzählt, wie es schon klingt.
Zusammenfassend ist der Film eher mittelmäßig, da er zum Ende hin überkonstruiert und langweilig wird. Wer große Actionsequenzen sehen will, oder eine Schlacht zwischen Außerirdischen und Menschen, sollte den Film nicht ansehen.

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