Inhalt:
Der Kaiser liegt im Sterben. Er verfügt in seinem Testament, dass Wen Yi Ching sein Nachfolger wird. Doch der 4. Prinz, Ai Chin (Carter Wong) lässt durch Lung Ko To das Testament zu seinen Gunsten fälschen, und besteigt den Thron.
Bei der Verlesung des Testaments kommt es zu einem Attentat auf den Palast-Sprecher. Erste Amtshandlung des neuen Kaisers: Er lässt Wen Yi Ching, den 6. Prinzen, arrestieren und hinrichten, da dieser angeblich hinter dem Attentat stecken soll.
Der neue Kaiser gibt sich zwar volksnah..., aber er ist auch ehrgeizzerfressen, will wissen, ob sein KungFu überlegen ist. Er rettet ein Mädchen vor Räubern, aber im Kampf mit dessen Freund (Tien Peng) unterliegt er, auch eine Frau (Polly Shang Kuan) kann er in einem Wirtshaus nicht besiegen.
Einsehend, dass sein KungFu nicht ausreicht, beschließt er, nach Shaolin zu gehen. 3 Jahre gibt er sich Zeit, sein KungFu dort zu verbessern. Er wird aufgenommen, das mörderische Training beginnt. Verbissen lernt Ai Chin Technik um Technik. Letztendlich gilt es, die 18 Kämpfer aus Bronze auf einem gefährlichen Prüfungs-Pfad zu überwinden.
Zwei Versuche scheitern, er kommt knapp mit dem Leben davon. Ai Chin intensiviert das Training nunmehr bis zum Äußersten. Und nunmehr besteht er die Prüfung durch die 18 Bronzekämpfer.
Das Einbrennen der Drachen verwehrt ihm jedoch der Abt (O Yau) des Klosters. Dieser kennt den Hintergrund und die Motive Ai Chins. Er verweigert das "Zeugnis", da Ai Chin aus bloßem Ehrgeiz handelte, nicht aus religiöser Überzeugung, und das ist nicht das Prinzip des Klosters.
Enttäuscht kehrt Ai Chin in den Palast zurück. Bei einer Audienz der Minister stellt ihn die Frau (Polly Shang Kuan) aus dem Wirtshaus erneut. Sie ist die Schwester Wen Yi´s (offenbar ein Sohn einer der Nebenfrauen des verstorbenen Kaisers), und will Rache.
Es kommt zum Kampf. Sie kann ihn, der die Schule der Shaolin durchlief, letztendlich nicht besiegen und flieht.......
Fazit:
Nach "Die 18 Kämpfer aus Bronze" ist dies der Sequel-Film, und dieser ragt leider nicht an seinen Vorgänger heran. Dies liegt vor allem am offenen Ende des Streifens. Mit einem Mal ist Schluss und man ist als Zuschauer schon enttäuscht, da der "falsche" Kaiser letztendlich seinem verdienten Schicksal entgeht und sich offensichtlich kein Lern-Effekt bei ihm, einem ehrgeizigen, egozentrischen Typen, der sich die Macht erschlich, einstellt. Vielleicht soll man es sich ja als Zuschauer denken, dass die Haupt-Figur nunmehr mental gebrochen seine Kaiserschaft fortführt..., aber das ist irgendwie zu hypothetisch für ein zufriedenes Zuschauer-Fazit. Tut mir leid....
Dennoch ist "Die Rückkehr der 18 Kämpfer aus Bronze" kein total schlechter Eastern, und das liegt an zum Teil fulminanter KungFu-Action. Die Trainings-Sequenzen sind absolut dynamisch und hochintensiv..., die Action auf dem Prüfungs-Pfad der 18 Bronzekämpfer ist mörderisch-tempogeladen... und mitunter mitreißend und atemberaubend!
Carter Wong zeigt, dass er ein herausragender KungFu-Darsteller ist..., und Polly Shang Kuan, attraktiv und agil wie immer, wie Eastern-Freunde sie kennen. Sie zeigt in ihren -leider- wenigen Szenen eine exzelente Kampftechnik..., watch her kicks!
Man hätte das Ende des Films anders machen müssen..., so verpufft die zugegeben stark gemacht KungFu-Action. Der letzte Eindruck ist eben immer der frischeste..., und wenn man DA dann irgendwie unzufrieden ist, da ist dann die beste Action zuvor und auch die durchaus spannende Atmosphäre dieses Streifens dann halt nur noch Schall und Rauch....