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Es ist besinnliche, schöne ruhige Weihnachtszeit. Zeit, die man mit der Familie verbringt. Deswegen hat sich der New Yorker Cop John McLane über die Weihnachtszeit eine Auszeit genommen, um die Zeit mit seiner Frau und seinen Kindern zu verbringen. Seine Frau Holly lebt seit einiger Zeit von ihm getrennt und ist wegen ihrer beruflichen Karriere nach L.A. umgezogen.

McLane erscheint schließlich auf der Weihnachtsparty, die Hollys’ Chef in der Firma gibt. Unter den großen Geschäftsleuten fühlt er sich unwohl und, daher verbringt er die meiste Zeit in einem Nebenraum.

McLane ist in Gedanken, als er plötzlich Schüsse und Schreie hört. Terroristen sind eingedrungen und John bekommt schnell mit, dass sie auch vor kaltblütigem Mord nicht zurückschrecken. So beobachtet der bis jetzt unentdeckte McLane, wie der Kopf der Terroristen Hans Gruber (Alan Rickman) Hollys Chef in den Kopf schießt, als er sich weigert ihm den Code zu nennen.

Da jegliche Verbindung zur Außenwelt abgetrennt wurde, ist er erst mal auf sich allein gestellt. Er löst den Feueralarm aus, in der Hoffnung, dass die Feuerwehr erscheint. Auf halber Strecke wird die Feuerwehr jedoch zurückbeordert und McLane steht vor dem selben Problem wie vorher. Nein eigentlich hat er jetzt ein Problem mehr, denn die Terroristen wissen jetzt, dass einer der Geiseln auf freiem Fuß ist und ihnen mächtig in die Suppe spuckt. Jetzt wird Jagd auf McLane gemacht.

Glücklicherweise kann McLane ein Funkgerät ergattern und funkt die Polizeizentrale an. Nach dem Fehlalarm bei der Feuerwehr, hält die Polizei den Notruf für einen Scherz. Dennoch schickt sie einen ihrer Officers hin.

Streifenpolizisten Al Powell (Reginald VelJohnson) schiebt grad seine Schicht, als er angefunkt wird nach dem Rechten zu schauen. Vorerst sieht alles ruhig aus und Al will wieder verschwinden, bis auf einmal eine Leiche aus dem Gebäude genau auf seiner Motorhaube landet.

Nach und nach rücken Cops und F.B.I an. Aber Hans Gruber und seine Gefolgschaft geraten keineswegs in Panik, da sie ihnen stets einen Schritt voraus sind.

Kritik:
Im Vergleich zu Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone verkörperte Bruce Willis in Die Hard eine andere Variante des Actionhelden. Seine kernigen Sprüchen und dazu sein Gesichtsausdruck kitzeln die Lachmuskeln und machen wunderbaren Spass.

Die Nebendarsteller sind für einen Actionfilm wunderbar besetzt und außerdem sehr glaubwürdig. Besonders imponiert mir Alan Rickman als kühler, höflicher und sogar charmante Bösewicht Hans Gruber (in der Deutschen Fassung Jack Gruber).

Die Story ist einfach interessant und Regisseur John McTiernan hat sie perfekt umgesetzt. Anfangs dauert es zwar etwas bis die Story in Fahrt kommt. Aber sobald die Terroristen im Film ihre erste Szene haben, heißt es nur noch anschnallen und los geht’s.

Die Hard ist natürlich keine schwere Kost, sondern einfach nur gutes Popcorn Kino. In diesem Sinne zitiere ich John McLane mit seinem bereits kultigen Satz: Yippee-ya-yay, motherfucker (in Deutsch Yippee-ya-yay Schweinebacke übersetzt).

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