Review

Ein Film, bei dem alles stimmt. Von der Spiellänge bis hin zur Castcrew ist bei "Die Hard" einfach alles perfekt gewählt.
Kein Film inszeniert das "One-Against-All"-Genre besser als John McTiernans Klassiker aus dem Jahre '88.

Nicht nur, dass der Film von der ersten bis zur letzten Szene Spannung und Unterhaltung bietet, es fehlt ihm auch keineswegs an actiongeladenen Passagen und bleibt trotz alldem weitestgehend glaubhaft.
Auch die Idee, das komplette Szenario in einem zigstöckigen Hochhaus abspielen zu lassen ist einfach genial. Man fühlt sich wie bei einem Versteckspiel von Katz und Maus.
Das Sahnehäubchen bekommt der Film schließlich mit dem gut ausgeklügelten Plan der Geiselnehmer aufgesetzt.
Trotz, oder vielleicht gerade wegen der angespannten Atmosphäre schafft es McTiernan eine neue Freundschaft zwischen dem hiesigen Sergeant Powell und Hauptakteur McClane zu schaffen, die im Film noch eine wichtige rolle spielen sollte.
Am Wichtigsten allerdings sind in diesem klasse Film unzweifelhaft die Action und die Spannung, wobei das Hauptaugenmerk wohl ab der Mitte des Filmes auf die Action verlagert wird, die zunehmend an Gewichtigkeit erlangt.
Der visuelle Höhepunkt ist wohl die Stunteinlage McClanes, der, an einem Feuerwehrschlauch gebunden, vom explodierenden Dach des Hochhauses springt.

1988 mit "Die Hard" begonnen schuf John McTiernan den ersten Teil, einer bis heute, mit zur besten Reihen gehörenden Trilogie.
Ganz klar, in seinem Genre bislang in seiner Genialität unübertroffen. Volle Punktausbeute.

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