Review

Ich beschreibe es mal so: bei einer Medikamentenherstellung geht etwas schief und nun verbreitet sich eine neue Droge, die ein paar Prostituierte in Zombies verwandelt. Ganz in der Nähe ist auch das Striplokal "The
Grindhouse", welches erstmal für paar Stripperinnen und ein paar Kerle
zum Zufluchtsort wird. Aber da man sich nicht ewig verstecken
kann, wird es bald zu einem Kampf zwischen den Stripperinnen und den
Prostituierten kommen.

Kommentar
Ich weiß gerade nicht wo ich mal lieber hin will. In den "Titty Twister" oder hier in "The Grindhouse". Weibliche Vampire oder lieber weibliche Zombies - heiß sind beide Seiten da fällt die Entscheidung gar nicht mal so leicht.

So nun aber ernsthaft: ich habe sehr lange auf diesen Film gewartet, es dürften 2 Jahre sein... zwei verdammt lange Jahre, aber nun hat es sich endlich gelohnt. Ich mag diesen Film auf jeden Fall sehr, aber ich denke, dass Viele dem nichts abgewinnen können. Denn da wäre die sehr einfache Handlung, die eigentlich nichts Neues bietet, denn eine Droge als Auslöser war schon und das sich knapp bekleidete Mädchen zum Kampf aufmachen gab es auch schon. Dann sind dort auch die eindimensionalen Charaktere, die in ihren
Klischees vollkommen aufgehen so aber auch vollkommen austauschbar sind.

Dazu kommt dann auch noch, dass die darstellerischen Leistungen eher
Mittelmaß sind. Und hiermit im Zusammenhang sollte man folgenden Satz
nicht falsch aufgreifen: die Frauen wurden bei den Magazinen FHM und Maxime gecastet. So hat Mann zwar schöne Schauwerte, aber die darstellerischen Leistungen lassen dann doch zu wünschen übrig. Sich oben rum freimachen oder ein bisschen auf Whore tun, ist nicht so schwer. Aber nun gut. Die Typen im Film bekommen auch nicht gerade viel gerissen.

Dann krankt dieser Filme leider auch etwas an der Spannung. Davon ist
eigentlich keine vorhanden. Einen vernünftigen Spannungsaufbau hat man
einfach nicht zustande bekommen, denn von den Zombies geht keine wirklich starke Bedrohung aus und die stark örtliche Begrenzung (Stripperinnen drin - Zombies draußen) tut ihr übriges.

Aber der Film hat auch positive Dinge. Zu einem ist er eine herrliche
Zombiekomödie. Hier wurde mein Humor bestens bedient und somit kann der
Film auch wieder sehr gut punkten. Denn so kann er über seine Laufzeit hin unterhalten. Mehr Spannung wäre zwar auch toll gewesen, aber hier ist dann eben der Spaßfaktor höher. Und hier ist "Miss Hollywood" einfach die Beste. Jedes mal wenn sie auftauchte hatte ich ein dämliches Grinsen im Gesicht. Einfach toll.

Zu einem Zombiefilm gehören natürlich auch ordentliche SFX und bei denen war alles dabei. Von welchen die zum größten Teil im Off passieren über handgemachte bishin zu computeranimierten SFX. Da hat man wohl alles ausgeschöpft was ging. Nun leider schon wieder ein "aber" - man sollte hier keine Splatter/Goregranate von Zombiefilm erwarten. Hier hält sich der Film
dann doch etwas zurück. Gegen Ende des Films wird der Gewaltpegel zwar
noch mal angezogen, aber mit vergleichbaren Filmen ist dieser hier eher
ruhig. Gibt zwar noch genug für den Gorehound, aber wenn ich den Trend
so beobachte wird es Manchen dann doch zu wenig sein.

Jetzt langsam zum Ende will ich nur noch sagen, dass der Film auch eine
leicht trashige Note hat und auch das hat mir wieder gefallen. Vorallem auch da es sich hier nicht um diesen bösen Trash handelt und noch ein kleiner Tipp: schaltet nicht gleich beim Abspann weg, denn dort kommt noch eine kurze witizge Szene.

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