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Der Film fing sehr verheißungsvoll an. Ein Coach und seine Eiskunftläuferin treten aus der Eishalle und werden von Zombies attackiert. Schon in dieser kurzen Szene sprudelt es nur so von geistreichen Dialogen und schauspielerischer Meisterleistung. Die Szene war so abartig miserabel, dass man aus dem Lachen gar nicht mehr rauskam. Wäre der Film so weitergegangen, hätte er sicherlich eine Menge Punkte von mir bekommen. Leider musste ich feststellen, dass die Szene nur ein "Film im Film" war und die eigentliche Handlung noch nicht begonnen hatte. Sehr schade, denn der Rest von "Strippers vs. Zombies" ist einfach nur lahm, träge und langweilt einen zu Tode. Daher 2 Punkte für die ersten 2 Minuten!
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Könnte auch ebenso gut "Stripperinnen vs. Prostituierte" heißen, denn in der superlangweiligen ersten Stunde gibt es fast keine Zombie-Action, nur viele Streitigkeiten zwischen den verfeindeten Weibercliquen. Dafür, dass sich die Geschichte im Rotlichtmilieu abspielt, ist sie zudem ausgesprochen zahm, zumindest in erotischer Hinsicht. Überhaupt ist diese Zombiekomödie nicht einmal annähernd so wild, sexy, witzig und ideenreich, wie sie es sein könnte. Das liegt aber auch an dem Hühnerhaufen von Cast, den banalen Klischeefiguren (fetter afroamerikanischer Zuhälter, blondes Dummchen) und den ungepfefferten Gags. Was haben die Amerikaner bloß mit ihrem lahmen Tanz um die Stange? Erst in der letzten halben Stunde hat das Rumgezicke ein Ende und es stellt sich dank fleißiger Zombiezermatschung doch noch ein prima Fun Splatter Feeling ein. Wäre doch bloß der Rest auch so flott gewesen...