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Ganz in der Tradition von "Wenn die tollen Tanten kommen" (ein Jahr zuvor entstanden - ebenfalls mit dem Duo Gottlieb und Carrell) werden in dieser  "kurzweiligen Verwechselungsklamotte" (ARD-Videotext) subtile Schmankerl in Sachen Humor kredenzt, dass es in der Hose rummst. Menschen, die sich mit dem Hammer auf die Hände hauen, durch Blumenbeete stolpern oder eine 3/4 Stunde mit dem Aufbau eines Campingstuhls beschäftigt sind. Besinnlicher geht es zwischenzeitlich zu, wenn Rudi im Duett mit Anita über "Die Maschen der Mädchen" philosophiert - in Liedform. ..."Schön ist es auf der Welt zu sein"

Einen Handlungsverlauf wiederzugeben ist fast nicht möglich. Ständig rennen Leute hektisch hin und her (Lümmel Hansi - jetzt steht die Penne Kopf - Kraus mittendrin), legen sich auf die  Schnauze, werden mit Wasser nassgespritzt oder ...und jetzt wird es richtig komisch...fallen ins Wasser!! - mehrfach. Angesiedelt ist das wirren Treibens in Seekirchen am Wörthersee, wohin es ja später Roy Black ebenfalls verschlug. Vorerst jedoch findet sich hier  Rudi in charmanter Begleitung von Anita und Chris ein, weil Friedrich Schiller (nein, nicht der Dichter!) einen vertauschten Koffer mit in den Urlaub genommen hat. Und nun hat er statt Baby-Kleidung, die er veräussern soll, einen wandelnden Blechroboter im Gepäck, den Rudi erfunden hat. Dieser inoffizielle "Robocop"-Vorläufer (Verhoeven ist auch Holländer!) wird  liebevoll als "Konserven-Otto" tituliert und sorgt für noch mehr Chaos im Irrenhaus. Die Frage, was noch besser sein könnte als ein nervöser Holländer, wird hier ultimativ geklärt. Zwei! Rudi in einer ihm alles abverlangenden Doppelrolle.

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