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Bunt, bunter, Batman.

"Batman & Robin" ist der vierte Film der Reihe, mit dessen Inszenierung man erneut Joel Schumacher ("Tigerland", "Nicht auflegen") beauftragte, der ja auch für die Regie von "Batman Forever" verantwortlich war und das Cape wiederum an einen anderen Hauptdarsteller weitergereicht wurde: Diesmal war George Clooney der neue Mann, der in Gotham City für Recht und Ordnung sorgen sollte. Zur Seite standen ihm dabei erneut Chris O’Donnell als Robin und auch erstmals Alicia Silverstone als Batgirl. Diese zusätzliche Verstärkung konnte der Mitternachtsdetektiv auch gut gebrauchen, schließlich ging es gegen keinen geringeren als den eiskalten Mr. Freeze (dargestellt von Arnold Terminator Schwarzenegger) und die giftige Poison Ivy (Uma Thurman). Aber was ist mit dem vierten Film der "Batman-Saga" bloß geschehen! Kunterbunte, schrille Sets und unglaubwürdige Spezial-Effekte wurden hier sinnlos verschleudert, und zudem dümpelt hier die Handlung einfach nur dümmlich dahin.
Das alte Hollywood-Prinzip, immer noch eins obendrauf zu legen und so den Vorgänger zu toppen, erwies sich hier als Rohrkrepierer. Im vierten Film geriet Batmans scheinbar unerbitterter Kampf gegen die Superschurken zum Kasperletheater mit kindischen Action-Einlagen und dämlichen Sprüchen, die wahrscheinlich cool sein sollen.
Die Darsteller mit so großen Namen wie z.B. George Clooney ("From Dusk Till Down"), Arnold Schwarzenegger ("Terminator – Tag der Abrechnung") oder auch Uma Thurman ("Kill Bill") können hier ebenfalls nicht viel herausreißen, denn sie zeigen hier nur eine durchschnittliche Leistung und wirken in ihren Rollen fehlbesetzt.

Fazit: Joel Schumacher inszenierte mit "Batman & Robin" eine ganz schwache Fortsetzung, bei dem auch die Darsteller nicht überzeugen können. Dieser vierte knallbunte "Batman" Film ist kein Vergleich zu den beiden düsteren Vorgängern von Tim Burton, geschweige denn zu dem absolut genialen "Batman Begins"!

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