Ohjemine...
Dieses... Ding versagt auf ganzer Linie, sowohl filmtechnisch als auch im Vergleich zur Comicvorlage. Was hat sich Schumacher nur gedacht?
Aber ganz langsam von vorne: Batman ist wieder ein anderer. Wer dachte, schlechter als der unheimlich blasse und belanglose Val Kilmer geht nicht mehr, wird eines Besseren belehrt: der ständig dümmlich grinsende und immer einen flotten Spruch im Gepäck habende George Clooney übernimmt. Was ist nur aus dem einstigen dunklen Ritter geworden?
Die Seite der Bösewichter sieht ähnlich aus: die sonst eigentlich ganz gute Uma Thurman total lächerlich als Poison Ivy, aber vielleicht immer noch am besten im ganzen Film; Arnold Schwarzenegger, auch sonst nicht gerade als überzeugender Charakterdarsteller bekannt, lässt hier eine seiner schlechtesten Leistungen überhaupt vom Stapel und muss als Mr. Freeze einige der schlechtesten One-Liner der Filmgeschichte aufsagen. Tja, und Bane, eigentlich einer der intelligentesten Fieslinge des Comics und immerhin einziger, der Batman je brechen und besiegen konnte, verkommt zum hirnlosen Prügelknaben und Quasi-Sexsklaven von Poison Ivy.
Ohjemine.
Soviel zu den Charakteren, ich weiß nicht, ob ich überhaupt noch viel Zeit daran verschwenden sollte, auf die lächerliche, überzogene und bonbonbunte Inszenierung Schumachers einzugehen. Na ja, ich glaube, dieser eine Satz genügt.
Unter anderen Umständen würde ich vielleicht noch zwei, drei Gnadenpunkte geben, aber ich bin nunmal Fan des Comics, und das wurde hier von Schumacher volle Kanne durch den Dreck gezogen. Sorry, aber alles, was ich dafür entrichten kann ist ein letztes
Ohjemine.