Review

Clive Barker gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren und seine Kurzgeschichte vom Fleischer in der U-Bahn zu den besten Geschichten aus den Büchern des Blutes. Ich habe stark daran gezweifelt, daß diese Geschichte jemals vernünftig filmisch umgesetzt werden kann. Die Hoffnung stieg allerdings als ich hörte, daß Kitamura den Film inszeniert hat. Immerhin schuf der Japaner mit Azumi und Versus schon zwei absolute Klassiker. Ein Restzweifel blieb trotz dieser Tatsache aber weiterhin. Doch der war unbegründet.

Die Geschichte vom Fleischer der in der U-Bahn Menschen meuchelt wurde von Kitamura nahezu perfekt umgesetzt. Die Inszenierung ist grandios. Die Stimmung sehr atmosphärisch. Die eher unbekannten Darsteller spielen alle gut. Die Handlung wurde sehr gut um den eigentlichen Plot hinzugeschrieben, um auf einen Neunzigminüter zu kommen.
Das gewisse Etwas machen aber die Stilmittel aus und die etwas andere Art der Inszenierung, wenn zb eine Splatterszene aus Sicht des Opfers gezeigt wird. Auch das Finale wurde sehr gut umgesetzt und blieb glücklicherweise der Vorlage treu. An Kunstblut und Splattereinlagen wurde auch nicht gespart.
Eine der besten Barker Verfilmungen !!

10/10

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