In New York verschwinden dutzende Menschen spurlos. Der erfolglose Fotograph Leon (Bradley Cooper) beobachtet in der U-Bahn zufällig einen sich merkwürdig verhaltenden, bulligen Kerl (Vinnie Jones, SNATCH). Eigenmäßig beginnt Leon zu recherchieren und schleicht dem Unbekannten nach Einbruch der Dunkelheit nach. Was dabei ans Licht kommt, ist viel Schauderhafter als die Gewissheit, dass sich in der Untergrundbahn ein Schlächter herum treibt…
Für den japanischen, für seine Blutorgien bekannte Regisseur Kitamura (VERSUS, AZUMI, NO ONE LIVES) war er der Durchbruch in den Staaten. Für die Fangemeinde einer der besten Horrorfilme seit Jahren. MIDNIGHT MEAT TRAIN, basierend auf einer Kurzgeschichte von Kult-Schriftsteller Clive Barker (HELLRAISER, CANDYMAN, CABAL), ist ein moderner Klassiker des Genrekinos. Super düster und in beklemmenden Grüntönen gehalten erzählt der Film eine pessimistische, wie abstrakte Geschichte von Großstadt-Diabolik. Ein Schlächter in der U-Bahn. Menschen aufgehängt wie Rinderhälften. Brutalo-Fußballer Vinnie Jones (SNATCH) häckselt sich als stummer Pitbull und urbaner Leatherface mit Fleischerhammer und Kontakten nach ganz unten durch die nächtlichen Pendlerzüge. Bradley Cooper (HANGOVER, SILVER LININGS) stellt unter Beweis, dass er auch verstörte Loser-Rollen drauf hat. Brooke Shields kommt aus der DIE BLAUEN LAGUNE herüber geschwommen. Ein Film, über den man nicht zu viele Worte verlieren muss. Wegen seiner Twists und Turns auch nicht sollte. Das Finale verteilt jedenfalls ordentlich Backpfeifen an alle, die zu wissen glaubten, wie der Hase hier läuft.
"Bitte treten Sie vom Fleisch weg!"
Fazit:
Urbaner Horror deluxe.