Der amerikanische Police-Officer Michael Long führt ein Recht beschauliches Leben, bis er eines Tages auf einen Fall von Indudustriespionage angesetzt wird. Eine der Kriminellen schießt ihm eine Kugel mitten in's Gesicht und nur eine, seit einer Vietnamverwundung in seinem Kopf befindliche, Metallplatte rettet ihn vor dem sicheren Tod. In dieser derangierten Verfassung nimmt sich der alternde Multi-Millionär Wilton Knight des jungen Mannes an. Denn in ihm sieht er das passende Werkzeug für sein neuestes Projekt. Jeden Glauben an die korrupte Justiz verloren, vermeint Knight eine eigene Organisation gründen zu müssen, die das Recht der Unterdrückten durchsetzt. Die "Foundation für Recht und Verfassung" arbeitet unentgeldlich und soll Verbrechen an denen bekämpfen, die nicht die Mittel und das Wissen haben dies selbst zu tun. Das Herzstück und Exekutive der neuen Spezialeinheit sollen dabei ein computerisierter, gepanzerter Wagen mit eigener Persönlichkeit und sein menschlicher Pilot sein. Und genau für diesen Posten sieht der alte Mann den überzeugten Polizisten Michael Long vor. Anfangs skeptisch, fügt sich dieser schnell in sein Schicksal und macht sich zusammen mit dem Wunderauto K.I.T.T. daran, den Verbechern des Landes das Handwerk zu legen...
Die Idee der Serie war nicht nur neu, sondern auch gut und fand zudem, und das ist entscheidend, eine hervorragende Umsetzung. Die Scripter und der charismatische Hauptakteur David Hasselhoff, sowie auch der Sprecher von K.I.T.T. verstanden es, durch eine fähige Feder und gutes Schauspiel eine enorme Portion Buddy-Flair in den Film einfließen zu lassen. Immer wieder verleiten Situationen zum Schmunzeln, wenn K.I.T.T. wieder einmal einzugreifen hat und die Ganovenwelt völlig perplex auf den sprechenden Superwagen reagiert. Aber auch die Diskussionen zwischen dem eigenwilligen Computerwesen und seinem Fahrer haben ihren nicht zu verleugnenden Charme. Obwohl die Folgen im Großen und Ganzen immer nach demselben Prinzip ablaufen, verstanden es die Macher der Serie doch immer wieder Höhepunkte einzubauen, die dem Stoff Materie gaben und ihn interessant bleiben ließen. So sieht sich Michael Knight beispielsweise im Laufe der Episoden unter Anderem "seinem bösen Ebenbild" Garth (dem leiblichen Sohn Wilton Knights) und dessen gepanzerten Truck Goliath, sowie K.A.R.R. einem Vorläufermodell von K.I.T.T. mit zweifelhafter Gesinnung, gegenüber. - Da es sich um eine TV-Serie mit jungem Zielpublikum handelt, verzichtet der selbstlose Streiter für das Recht bei seinen Einsätzen fast gänzlich auf den Gebrauch von Schußwaffen, sondern vertraut auf seinen Intellekt und die Fähigkeiten seines elektronischen Kollegen mit Allradantrieb.
Fazit:
Knight Rider kann durch seine originelle Grundidee sowie durch die gelungene Buddy-Athmosphäre zwischen seinem Hauptdarsteller und seinem Wunderauto überzeugen und weiß seine Fans so, trotz des vorwiegend immer gleich ablaufenden Storykonzepts, dauerhaft an den Bildschirm zu fesseln. - Absoluter Evergreen und TV-Kult.