Review

"Knight Rider", mit diesem Namen verbinden mich viele Kindheitserinnerungen, die immer wieder hochkommen, wenn ich mal wieder eine Folge dieser 80er Jahre Serie anschaue. Im Grunde ist das Prinzip der Serie simpel und die Folgen verlaufen immer nach den selben Prinzip:
Michael Knight (David Hasselhoff) kommt mit seinem sprechenden Wunderauto K.I.T.T. in einen kleinen Ort, indem die Menschen irgendein Problem haben. Schließlich, nachdem er selbst sehr in die Klemme geraten ist, kann er das Problem lösen und fährt weiter, dem nächsten Abenteuer entgegen.
Die Serie ist typisch für die 80er Jahre und hat auch den entsprechenden Charme: Die Frisuren sind seltsam, die Kleidung auch, die Dialoge oberflächlich und teilweise einfach nur lächerlich, die Action ist billiger Serienstandard und die Schauspieler sind unbekannt und zum gröten Teil untalentiert. Doch gerade das macht für mich diesen unwiderstehlichen Charme der Serie aus, allein schon, wenn die geniale Titelmelodie losgeht, bricht bei mir die große Freude aus. Ich nehme mal an, erwachsene Leute, die Serie erst in etwas betagteren Alter sehen (also alles über 14 Jahre) können nichts mit ihr anfangen und sehen in ihr nur das, was sie ist: billiger amerikanischer Serientrash. Aber wie gesagt, dadurch, dass ich in meiner Kindheit "Stammseher" war, denke ich anders darüber (das zum Thema Objektivität :)), freue mich über jede Wiederholung der Folgen und warte sehnsüchtig auf eine deutsche DVD-Veröffentlichung.
9/10

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