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Kitsch in der Prärie. Vom Wilden Westen ist das so weit entfernt wie überhaupt nur denkbar. Im Vordergrund steht die Idylle des Ländlichen und der einfachen, hart arbeitenden Familie, wie sie jeden Abend komplett beisammen brav daheim in der Hütte hockt. Dabei werden in dieser Serie auch durchaus sehr ernste Themen, u.a. Vorurteile oder Morphiumsucht, behandelt, aber eben auf eine besonders belehrende, schmalzige und rührselige Weise, genau wie Jahre später in EIN ENGEL AUF ERDEN, halt typisch für etwas, wo Michael Landon als Hauptdarsteller und Produzent fungiert. Dass bei einer so langlebigen Sendung die vielen kleinen Töchterlein erwachsen werden, ist klar; Kurios ist aber, dass beim Generationswechsel im Kaff die Figuren später teils durch fast identische Doppelgänger ersetzt werden, z.B. die blond gelockte Tussi in der Schule - da waren die Macher wohl mal besonders ideenfaul.
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Unsere kleine Farm ist eine der beste Serien überhaupt. Es ist eine Familienserie die nicht nur für Kinder ist. Der Zuschauer bekommt etwas zu sehen, so wie er es noch niemals gesehen hat. Hier wurde wert darauf gelegt, alles originell zu gestalten. Das Leben im 18. Jahrhundert und das aus den Augen eines kleinen Mädchens das langsam erwachsen wird. Man erfährt alles über die Ingalls Familie und die ganze Serie, zumindest die ersten Staffeln, dreht sich um sie. Auch wenn die Ingalls in den neueren Staffeln aus der Farm wegziehen, bleibt das Niveau der Serie erhalten. In manchen Episoden wird Spass und Spannung gemischt. Aber es kommen auch Drama-Elemente vor, denn das ganze ist im richtigen Leben passiert. Mit einigen Worten ist die Serie "Unsere kleine Farm" Unterhaltung pur für Gross und Klein. Das beweist auch der Erfolg der Serie. FAZIT: Eine Serie die man gesehen haben muss. Ein Klassiker.