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Inhalt:

China, zur Zeit der manchurischen Qing-Dynastie.
2 Männer, Brüder..., der eine ein Meister der "Buddha´s Palm"-Technik, der andere eine Meister der "Buddha´s Fist"!
Sie verfeinden sich..., denn der eine will Macht, der andere will Gutes tun.

Prinz Yi (Hwang Jang Lee) ist der Meister der "Buddha´s Fist", und steht den Qing nahe.
Eine Widerstandszelle innerhalb des Bereichs des Tempels der Shaolin, plant ein Attentat auf ihn, als er den Tempel besucht.
Nur durch einen dummen Zufall wird Prinz Yi durch den jungen Joshi (Mang Hoi) gewarnt, und entgeht dem Attentat!
Joshi arbeitete im Tempel in der Wäscherei.

Joshi darf nunmehr im Palast des Prinzen leben. Dessen unmittelbare Untergebene sind Sa Mo (Lung Fei) und Sato (Yu Chung-Chiu)!
Joshi begegnet einem alten Bekannten aus dem Tempel wieder, Lu San (Chin Yuet-Sang). Er ist der Meister der "Buddha´s Palm"!

Joshi erhält zudem Einblick in die "Buddha´s Fist" durch Prinz Yi, aber nur zu einem Teil.
Als die Widerständischen wieder zuschlagen wollen, werden alle von ihnen getötet.
Und Joshi erfährt, dass es sich um all seine Gefährten aus dem Tempel handelt!

Joshi will nunmehr den Prinzen töten..., und erhält durch Lu San eine Ausbildung in der "Buddha´s Palm"-Technik!
Alles für einen letzten Show-Down gegen Prinz Yi..., es kommt zum Kampf auf Leben oder Tod.....!


Fazit:

Im Jahre 1980 drehte Regisseur Tong Ching-Hu (aka Dung Gam-Woo) diese Eastern-Komödie und KungFu-Actioner in einem, für die Studios von "Fortuna Films" in Hongkong.

Es entstand ein recht durchwachsener Streifen, der nicht gerade durch eine intelligent umgesetzte Storyline besticht..., dafür ist die Action durchaus mehr als passabel! Für die sorgten die Choreographen Chin Yuet-Sang und Corey Yuen Kwai, 2 Experten, und das tat der KungFu-Action ziemlich gut.

Aber die Storyline ist schon etwas umständlich in Szene gesetzt, die Geschichte denn hanebüchen, konstruiert und an den Haaren etwas herbeigezogen, zudem wirkt alles etwas unmotiviert und gar müde gespielt.
Das muss man leider so konstatieren..., es fehlt hier etwas an Spannung und Drive in der Handlung.
Dennoch kann die Regie das noch alles relativ schlüssig in ein Action-Finale münden lassen. Na okay.

Die Atmosphäre stimmt hier durchaus, In hell-klaren Bildern gehalten, mit überzeugenden Sets und Ausstattungen, so ist denn die Atmosphäre durchaus gediegen, der Eastern-Fan was das angeht, in seinem Element.

Mang Hoi ist hier der junge, dickliche Held, der wenig austrainiert wirkt.
Kein typischer junger, kernig-austrainierter Superheld..., und das überrascht den Betrachter. Immerhin aber wird er im Laufe des Streifens immer agiler, und selbstbewusster. Dennoch,,, Mang Hoi, so als Held..., ganz so konnte ich mich nicht damit anfreunden.

Hwang Jang Lee gibt da als Villain etwas mehr her. Seine Aura besticht..., gleichwohl auch er nicht gegen das schwächliche Script gegen an spielen kann.
Aber die KungFu-Action..., da kann er mit seinen Highkicks, seiner exzellenten Bein-Arbeit brillieren!
Lung Fei steht im zur Seite..., aber seine Rolle gibt wenig her.

Chin Yuet-Sang muss als "Drunken Master"-Verschnitt herhalten, sorgt aber für die kurz skizzierte Ausbildung des rundlichen Helden.
Der Rest ist drumrum gebaut..., die Widerständler bleiben als Figuren kaum beleuchtet hier etwas zurück.

Die KungFu-Action ist das Beste und Wichtigste.
Die zahlreichen, durchaus rasant-fähigen Fights leben vom Können Hwang Jang Lee´s, der erstaunlichen Agilität Mang Hoi´s, der daran hier ja immer mehr arbeitet..., und von den flotten Choreographien, Kämpfe in klassischen Techniken. 
Im Finale kommt gar so etwas wie ein Pas des deux des KungFu zwischen Hwang Jang Lee und Mang Hoi auf!

"Buddha Assassinator" ist ein Kind der Massen-Produktion im Eastern-Sektor.
Vielseher des Genres kommen wohl durchaus auf ihre Kosten..., konsumieren diesen Film sehr schnell, so wie sie ihn wohl schnell vergessen.
Dennoch, ich fühlte mich insgesamt noch passabel unterhalten..., es reicht für sehr, sehr knappe und etwas wohlwollende 6/10 Punkte für diesen Eastern mit SuperStar Hwang Jang Lee.

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