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Heinz Strunk hat es nicht leicht: von Kindheit an mit schwerster Akne gezeichnet lebt er bei seiner manisch depressiven Mutter und träumt von einer Karriere als Musikproduzent, während er als Bläser in einer Cover-Band zwischen Seniorenfeier und Schützenfest tingelt. Der Film basiert auf Mathias Halfpapes gleichnamigem Roman, den er unter dem Pseudonym Heinz Strunk veröffentlichte, konnte aber an dessen Erfolg nur bedingt anknüpfen. Obwohl er ein größeres Publikum verdient hätte: eine klassische Tragikkomödie, teils ergreifend in der Darstellung, wobei Maxim Mehmet in der Hauptrolle und Susanne Lothar als seine bedauernswerte Mutter besonders überzeugend agieren, teils zum Brüllen komisch, vor allem, wenn "Gurki" und seine Tiffanys wieder bei der nächsten zweifelhaften Dorfveranstaltung zum Tanz aufspielen. (7/10)