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"Sunshine Cleaning" gehört zu den großen "kleinen" Filmen, die ohne viel Federlesen einen ganzen Haufen Gefühle in dem Betrachter hervorrufen werden.

Sehr feinfühlig, emotional, mit viel schwarzem Humor und immer nah dran, am richtigen Leben, wird die Geschichte von Rose und Norah, zweier Schwestern erzählt (Amy Adams und Emily Blunt), die die Firma Sunshine Cleaning gründen und deren Aufgabe es ist, Tatorte zu reinigen, da Roses Traum als Immobilienmaklerin in weite Ferne gerückt scheint und Norah aus einem abgefuckten Fast Foot Restaurant gefeuert worden ist . Unterstützt werden die beiden von Roses achtjährigem Sohn, der gern mal am Bein seiner Lehrerin leckt und nach seiner Mutter viel besser auf einer Privatschule aufgehoben wäre und dessen unkonventionellem Großvater, der versucht, sich mit Minijobs über Wasser zu halten.

Eine, für mich unglaublich starke, liebenswerte und doch zugleich vom Pech verfolgte, warmherzige Familie, deren amerikanischer Traum noch ganz weit weg scheint. Wie aus dem Leben gegriffen.

Kein Wunder, das der Film beim Sundance Festival zu einem der Publikumslieblinge wurde und ähnlichen Erfolg hatte, wie "Little Miss Sunshine"

Ein toller Film, jedem zu empfehlen, der sich nicht scheut, Gefühle zu Zeigen.

10 von 10 Punkten

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