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Eine "künstlerisch" verzerrte Sinnlos-Aneinanderreihung von Gewalt-, Folter- und anderen Ekelszenen, untermalt mit hämmerndem Industrial Sound. Dieses Machwerk gehört in dieselbe Schublade wie SLAUGHTERED VOMIT DOLLS. Da wurde einfach für sehr wenig Geld irgendetwas (und zu einem großen Teil fremdes Videomaterial aus diversen Shockumentaries) zusammengewurstelt. Etliche wissenschaftliche Kommentare zum Begriff und Phänomen Snuff - wobei: eher eine halbgare Analyse - sowie viel Füller blähen den Film auf 100 Minuten Länge auf. Das Resultat ist, zumindest wenn man bereits etwas "abgestumpft" ist, längst nicht schockierend sondern nur anstrengend anzuschauen (das viele triste Schwarzweiß) und regelrecht ermüdend. Das ist aber gerade bei Streifen, wo es dermaßen viel suppt, oft der Fall.

7

Eine junge Frau recherchiert über das Thema Snuff-Film und gerät dabei selbst vor die Kamera eines geisteskranken Snuff-Filmers. Der Film besitzt eine sehr eigenen Bildstil, manche Farben werden hervorgehoben oder es ist nur schwarz/weiß. Die Schnitte sind teilweise sehr hart und der Score ist sehr düster, was eine fiese, dreckige Atmosphäre schafft. Die Folterszenen sind sehr langwierig und nach dem Motto, hauptsache tabubrechend obwohl alles bereits in anderen Filmen schonmal zu sehen war. Es handelt sich eben um pure Exploitation aber sie ist weitaus weniger plump und dümmlich wie bei anderen Filmen. (zB Mordum) Der Regisseur hatte sichtlich genaue Vorstellungen von seinem Film und somit ist diese LowBudget-Produktion alles andere als dilettantisch. Spannung kommt zwar kaum auf aber die Atmosphäre ist absolut überzeugend, der Härtegrad ist hoch und die Bildästhetik des Films ist innovativ.

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