Review

Inhalt:

China in einer mittelalterlichen Epoche. Die Schwert-Amazone Miss Yan (Cheng Pei Pei)..., will die 5 Gao-Brüder zusammenführen, die als Kinder voneinander getrennt wurden und deren Vater - einem Freund ihres eigenen Vaters- vom Boss des "Flying Dragon Village", Lung Cheng Feng (Tien Feng), brutal getötet wurde.
Die Brüder können nur gemeinsam den Vater rächen..., da Lung schier unbesiegbar ist..., und über gefährliche Schergen wie Teng (Lee Wan-Chung), Wang Liao Er (Wong Hap aka Wang Hsieh) und Lord Wan (Ku Feng) verfügt.

Gao Wei (Yue Hua), einer der Brüder, wird ebenso von Yan gefunden..., wie der Schmied Gao Hau (Chin Han) und der Intellektuelle Gao Shih (Chang Yi). Sie alle sind recht schaffend, und bekämpfen das Böse..., und da führt der Weg immer wieder zum "Flying Dragon Village"..., es kommt zu etlichen Kämpfen.

Auch der 4. Bruder, Gao Yung (Kao Yuen) der Chef eines Sicherheits-Dienstes, kämpft gegen die Gang des "Flying Dragon Village"..., wird verletzt..., doch kann ihm Bruder 5, der gewitzte Gao Xia (Lo Lieh) Entsatz bieten..., beiden gelingt die Flucht und sie erreichen Yan und die anderen Brüder.
Nunmehr nimmt Miss Yan mit den 5 Brüdern, die alle anhand einer Narbe auf dem Handrücken zu identifizieren sind, das Kampf-Training auf..., es gilt die Technik der "5 Tigers with One Heart" zu beherrschen..., mit ihr soll die Rache an Lung Cheng Feng gelingen...!

Endlich kommt es zum Show-Down der 5 Brüder zusammen mit Miss Yan..., gegen Lung Cheng Feng, dessen Schergen und die ganze Gang des "Flying Dragon Village"..., ein blutiger, langer Kampf auf Leben oder Tod.....


Fazit:

Im Jahre 1970 bereits drehte Regisseur Lo Wei diesen rassigen Actioner für die Studios der Shaw Brothers..., ein echter Swordplay-Hit, ein weiterer Eastern-Klassiker mit WuXia-Queen Cheng Pei Pei. Und obwohl die legendäre Actrice hier nicht so total im Zentrum steht..., mehrte dieser Streifen unbestreitbar den Ruhm Cheng Pei Pei´s als DIE Martial-Arts-Darstellerin ihrer Zeit!

In der typischen, gepflegten Atmosphäre eines Eastern der Shaw Brothers konzipierte Lo Wei hier recht stringent eine einfache Rache-Story um 5 Brüder, die eine Amazone zusammenführt, die ihnen dann die richtige Technik im Schnellverfahren beipuhlt..., damit diese 5 dann ihre blutige Abrechnung mit einem White-hair-Villain angehen.
Das ist ziemlich flüssig und ohne viel Schnörkel von Lo Wei -der ein Jahr später Bruce Lee zum Superstardom verhalf..., und noch zum Entdecker von Jackie Chan wurde- hier erzählt..., und vor allem mit viel Fight-Action garniert.
So ist dies ein spannender, unterhaltsamer Eastern..., der die Fans des Genres bestens bedient..., 5 Brüder, 5 Männer... deren Zusammenkunft nach langen Jahren..., und viele Fights, kernige Action..., sie steht im Mittelpunkt.., inmitten hell-klarer Bilder, typischer, angenehmer Shaw-Kulisse..., echter Eastern-Atmosphäre.

Sehr viel mehr gibt es zu "Brothers Five" nicht zu sagen..., einer dieser WuXia-Eastern, wie ihn die Shaw Brothers Anfang der 70er am Fließband reihenweise produzierten..., ein so sehenswerter wie routinierter Streifen dieses Genres.

Cheng Pei Pei steht nicht permanent im Zentrum dieses Films..., doch ist sie das Bindeglied für die Brüder, führt diese zusammen, trainiert sie..., denn sie weiß um die richtige, anzuwendende Technik. 
Und sie fightet kräftig mit..., Cheng Pei Pei´s Rolle ist eher actionlastig..., und sie zeigt ihre Körperbeherrschung hier einmal mehr. 
Sie kämpft agil..., und vor allem die Trainingssequenz gegen alle 5 Brüder konnte hier bestechen. Darüber hinaus bringt sie hier ihre unbestreitbare Aura hier mit ein.

Die 5 Brüder stehen hier im Mittelpunkt..., jeder wird einzeln eingeführt..., jeder von anderem Charakter, doch jeder recht schaffend, ein Held. 
Chang Yi..., der edel wirkende, eher intellektuelle Typ. Chin Han als Schmied mit Hammer eher grobschlächtig..., Yue Hua ein einfacher junger Mann doch edelmütig. Kao Yuen fällt da etwas ab..., und wird vom gewitzt auftretenden Lo Lieh rausgehauen. 
Als sie endlich zu Eins werden..., verschmelzen sie dank Cheng Pei Pei zu einer verschworenen Einheit.

Tien Feng ist als Haupt-Villain allererste Wahl..., er, der Vaterfigur und Villain in zahllosen Klassikern des Genres war, gibt hier den White-Hair-Villain aus dem Bilder-Buch. Er fightet mit der chinesischen Hellebarde..., allein gegen 5..., was für ein Kampf. 
Wang Hsie (aka Wong Hap) und Shaw´s Vielfilmer Ku Feng runden das Villain-Ensemble ab.

Das Wichtigste an "Brothers Five" ist natürlich die Action, zahlreiche Fights und hoher Bodycount. Für 1970 sind das klasse Kämpfe..., die Action rockt..., dynamische, intensive und oft blutige Fights, hohe Körperbeherrschung..., und der Drive stimmt. Das Finale... "1 vs 5" ist dann der Höhepunkt..., und als Fighting-Instructor konnte hier niemand geringeres als Sammo Hung im Verbund mit Routinier Simon Chui..., die qualitativen Akzente setzen.
Nicht nur Swordplay..., auch überraschend viel Martial-Arts Hand-to-Hand..., gleichwohl diese natürlich noch nicht so hoch entwickelt ist, wie dann in den kommenden Jahren, als die Schwert- von den Handkanten-Dramen so richtig abgelöst wurden. Aber schon mal nicht schlecht..., die kernige Action ist natürlich das, warum man sich diesen Film als Fan der Materie ansieht.

"Brothers Five"..., ein weiterer Eastern-Klassiker der Shaw Brothers..., was für Fans des Genres und die Anhänger von Cheng Pei Pei.
Knappe aber auch ausgezeichnete 8/10 Punkte stehen da in meiner Bewertung zu Buche. 

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