iHaveCNit: Very Bad Things (1998)
Kyle wird Laura heiraten. Doch vorher wollen er und seine 4 besten Freunde, Robert, Michael, Adam und Charles in Las Vegas die Sau raus lassen. Der Junggesellenabschied mit Drogen und Alkohol ufert vollkommen aus, als Michael versehentlich beim Sex mit einer Stripperin diese auf einem Haken im Badezimmer aufspießt, ein Security-Mann zufälligerweise in das Hotelzimmer kommt, davon Wind bekommt und dafür sterben muss. Robert kommt der Einfall, beide in Häppchen zu schneiden und in der Wüste zu begraben.
Ganze 11 Jahre, bevor „Hangover“ durch seinen Humor quasi die Blaupause für Kömodien mit einem Junggesellenabschied dargestellt hat, hat Peter Berg bereits eine extrem schwarze und derbe Komödie geschaffen, die auch noch mit Leuten wie Jon Favreau, Christian Slater, Jeremy Piven, Leland Orser, Daniel Stern, Jeanne Triplehorn und Cameron Diaz sehr gut besetzt worden ist. Die Darstellung ist stellenweise sehr derb und blutig.Kurz, kompakt, kompromisslos, konsequent – das ist „Very Bad Things“ - der auch einige skurrile und abgedrehte Szenen bietet, genau wie den paranoiden Umgang des Quintetts mit ihrer Schandtat, der jedoch in vielen Situationen sehr übertrieben an Overacting leidet.
Trotz allem ist der Film ein sehr spaßiges Vergnügen.
„Very Bad Things“ - Multiple Look – 7/10 Punkte.