Review

Inhalt:

China in den Jahrzehnten nach der bürgerlichen Revolution. Chen Ko Chan (Henry Yu Yung) schließt die Militärakademie als Jahrgangsbester ab!
Und der Oberst der Akademie, zugleich sein Onkel (Lee Wan-Chung) übergibt Chen Ko Chan einen ersten Auftrag.
Der General der der Akademie vorsteht, will nur dem Jahrgangsbesten diesen überaus gefährlichen Auftrag anvertrauen!

In einer Provinz führt eine brutale Bande ihr Unwesen..., führt Raubzüge an, und schreckt auch vor Mord nicht zurück. 
Boss dieser Verbrecher ist Lung Tai Tien (Wong Chung-Shun).
Dieser hatte einst den Vater (Hoh Ban) von Chen Ko Chan auf dem Gewissen, als dieser durch eine Intrige im Gefängnis landete..., und in der Haft verstarb. Die Mutter von Chen verfiel daraufhin dem Wahnsinn.

Lung Tai Tien nennt sich nunmehr Shan Yi, und weiß, dass ein Agent des Militärs, ihm das Handwerk legen will.
Er engagiert daraufhin eine Gruppe von 7 KungFu-Fightern..., deren Verbindungsmann ist der Barkeeper der Stadt, Chu Meng (Suen Lam), der 5 der eintreffenden Gangster begrüßt. Die Männer werden zudem von 2 sehr attraktiven Prostituierten (u.a. Lily Chen Ching) bei Laune gehalten, die extra für sie engagiert wurden.
Die Killer werden von Fan Chung (Fong Yau) angeführt..., Ching (San Kuai) ist ein exzellenter Messerwerfer, Cobra Leng (Stewart Tam Tin) weiß seinen Zopf wie eine Peitsche zu führen...!

Chen Ko Chan kann auf seinem Weg in die Provinz-Hauptstadt 2 der Killer stellen, einen davon töten, und die blinde Hsiao Mei (Ofelia Yau Wai) retten.
Diese ist zusammen mit ihrem Bruder (Hon Gwok-Choi) auf dem Weg zur Mutter (Lin Jing) der beiden, die in der Stadt lebt.

Chen, der die Geschwister in die Stadt geleiten kann, kann beim Richter der Stadt, Kao Ping (Lee Ying) untertauchen.
Die Gangster ahnen, dass es sich bei Chen um den Agenten handelt, wollen ihn zum Kampf stellen.
Die Lage spitzt sich zu..., es kommt zu brutalen Kämpfen, Chen kann Cobra Leng nach hartem Kampf bezwingen..., der Richter wird schwer verletzt.
Als es Lung Tai Tien alias Shan Yi nicht gelingt, Chen Ko Chan zu bestechen, zu "kaufen"..., wird Hsiao Mei von den Verbrechern gekidnappt und die Situation eskaliert....!

Es kommt zum mörderischen Show-Down..., zum blutigen Kampf um Leben oder Tod...........


Fazit:

Im Jahre 1973 drehte Regisseur und Produzent Jimmy L. Pascual (eigentlich Chu Won-Yin) für die Studios von "Dai Kwok" in Hongkong diesen reinrassigen, knallharten KungFu-Actioner, der den Fans des Genres richtig gut gefällt!
In einfacher Kulisse..., ein bisschen Western-Feeling verströmend, mit vielen open-air-Sequenzen in räumlicher Tiefe, in weiten Schluchten vor steilen Hängen, handelt die Regie eine flüssig und strikt umgesetzte, einfache Story ab..., die zielstrebig in brutale Kämpfe, in blutige Gewalt mündet.

Ein Mann ist der Held..., der einsame, harte Kämpfer für die gerechte Sache!
Henry Yu Yung steht für Gerechtigkeit, lässt sich nicht kaufen..., und stellt sich im Alleingang einer Übermacht an skrupellosen Killern. Und er spielt das trocken heraus..., und fightet einen effizienten, kompromisslosen Stil.
Er rettet ein Mädchen..., aber es geht nicht um Liebe..., Yu Yung will die Verbrecher stellen, und vernichten..., den Hauptbösewicht aber vor Gericht bringen.

Wong Chung-Shun ist der Hauptvillain, lässt andere aber für sich die Drecksarbeit machen.
Gerissen ist er..., und sucht immer nach Auswegen, wenn es brenzlig wird. Und seinen Gegner will er "kaufen", denkste!
Um ihn eine Bande von gewalttätigen Killern..., die einen nur an Gewalt interessiert, die anderen immerhin noch an käuflichen Damen. Das richtige Dreckspack..., dass es da zu bekämpfen gilt.
Die Marschroute dieses Eastern ist klar abgesteckt..., und da geht es ohne Schnörkel zur Sache!

San Kuai mit dicker Narbe im Gesicht, Fong Yau ist der Anführer, Leung Siu-Wa ein weiterer Villain, und Suen Lam ist der kollaborierende Barkeeper, gewohnt schleimig.
Dann noch Kong Lung, und Stewart Tam Tin agiert mit einer besonderen "Waffe", kann seinen Zopf wie eine Peitsche einsetzen..., und bietet sich mit Henry Yu Yung mit den besten einzelnen Fight dieses Eastern-Streifens.

Simon Yuen ist hier Gast-Star..., stand aber noch 5 Jahre vor der Rolle seines Lebens als "Drunken Master".
Die rassige Lily Chen Ching agiert als Hure mit Vorsätzen..., ihre sehr attraktive Kollegin ist mir namentlich leider nicht geläufig..., Ofelia Yau Wai spielt ein tapferes blindes Mädchen, was die Villains, die es vergewaltigen wollen, noch unsympathischer werden lässt als ohnehin schon.
Eastern-Luftikus Hon Gwok-Choi ist ebenfalls mit von der Partie..., so wie -laut Castliste- Jackie Chan..., ich konnte ihn aber nicht entdecken.

Ein geiler Eastern, klarer Fall..., denn: Die KungFu-Action ist knallhart, und es wird viel gefightet!
Es ist die richtige Mischung aus rau-rustikalen Aktionen und technischen Feinheiten..., so wird richtig gekämpft, aber eben auch visuell ansprechende KungFu-Action geboten.
Die Intensität, forciert durch den Hass der Protagonisten, nimmt denn zu..., dynamische, brutale Fights, gute Einfälle im kernigen, blutigen Finale..., und das sind fast 20 Minuten nonstop Action-Total...!
Ja, geil! Die Action-Regie übernahm übrigens Yuen Woo-Ping, durch über 60 Eastern in denen er die Kampf-Regie übernahm gestählt!

"Fist to fist" ("Jen Ko - In seinen Fäusten brennt die Rache")..., ein knallhart-rustikaler KungFu-Actioner..., mit entsprechender Atmosphäre und hoher Intensität!
Was für Fans des Genres!

8/10.

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