Zwei ziemlich coole Typen (Tupac Shakur und Tim Roth) führen ein zu ihnen passendes cooles Leben, in dem Sex, Drugs and Rock’n Roll (okay, letzteres als Synonym für Musik und nicht für den Musikstil an sich) die Hauptrollen spielen. Zumindest solange, bis sich eine gute Freundin und zudem Frontmusikerin der beiden an den Drogen im wahrsten Sinne des Wortes vergreift und eine Überdosis nimmt.
Für die beiden Typen ist das wie ein Weckruf und so beschließen sie, dass sie lieber brav sein wollen, zumindest, was die Drogen angeht und nehmen sich fest vor, an einem Entzugsprogramm teilzunehmen. Ein wirklich ehrbares Vorhaben, wenn das nicht automatisch bedeuten würde, dass einige Dealer davon nicht so begeistert sind und die Ämter und der Papierkram, mit dem es die beiden zu tun bekommen, sich als ganz schön nervenaufreibend herausstellen.
Ja, der Film hat vielleicht keinen tieferen Sinn (außer das passend überzogene auf die Schippe Nehmen der Ämter) und auch eine pädagogisch wertvolle Botschaft kann man nur mit viel gutem Willen hineininterpretieren, aber ehrlich gesagt ist das auch nicht der Anspruch von den Machern (und bestimmt auch nicht von den Darstellern). Anspruch ist gute Unterhaltung mit ein paar Seitenhieben auf gewisse Dinge im System zu liefern und das funktioniert bestens.
Tupac ist hier in seiner soweit ich weiß letzten Rolle zu sehen. Schade, denn bei der wirklich guten Leistung die er abliefert, hätte man noch einige tolle Filme mit ihm erwarten können.