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"Am Rande eines der Spiralarme der Milchstraße befindet sich der Vulkanplanet Dante - ein Ort, so unwirtlich wie die Hölle selbst. In dessen Umlaufbahn kreist die Gefangenenstation DANTE 01, psychiatrische Forschungsstation und Gefängnis für einige der gefährlichsten Verbrecher des bekannten Universums. Als Saint Georges [...], der einzige Überlebende einer mysteriösen Begegnung mit einer außerirdischen Zivilisation, auf die Station gebracht wird, kommt es zur lange vorbereiteten Revolte - denn der neue Ankömmling scheint mit ganz besonderen Fähigkeiten ausgestattet zu sein."


Als ich diesen Klappentext las, schwirrten mir im Kopf wundervolle Szenen aus Filmen wie "Alien", "Sunshine" und "Event Horizon" herum. Ein Film über gefährliche Irre, weit weg von jeglicher Hilfe, die sich auf Drogen gegen ihr medizinisches Personal wenden, einer von ihnen vielleicht ein Hybrid aus Mensch und Alien? Immer her damit. Jetzt steh ich hier und wünschte, ich hätte meine 7€ noch.

Dante 01 sieht gut aus, das muss man dem Regisseur lassen. Schöne Kamerafahrten im Weltall; sobald man aber in die Station schaut, verliert der Film den ganzen Glanz. Ein Labyrinth aus metallischen Gängen, die einfach nur öde und hässlich daherkommen. Jeder im Film hat eine Glatze, selbst das Personal, sieht auch nicht so super aus.

Doch mit einigen der "gefährlichsten Verbrechern des bekannten Universums" hat man es hier sicher nicht zu tun. Weder erschienen mir die Gefangenen besonders Irre, noch sind sie außerordentlich gefährlich - wenn sie es wären, würde nur noch einer von ihnen leben. Soviel dazu.

Fazit: Lasst euch nicht täuschen, der Film ist Schrott. Und das Ende ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der ein rationales Filmende möchte.

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