Review

Da war ich in Prag und hab mir Jumper im O-Ton angeschaut.
Das rettet den Film vor der unteren Wertungsregion.

Was fehlt Jumper?
Spannung zum Beispiel, denn die will nicht so recht aufkommen. Und die meisten Schauspieler leiern Ihren Part nur so herunter. Ein guter Soundtrack ist ebenfalls nicht vorhanden, denn mir ist nichts in Erinnerung geblieben.

Was bietet Jumper?
Jamie Bell, nette "Jump"-Effekte und leider auch enorme Handlungslücken. Außerdem eine flache, nur in Ansätzen gute Geschichte: Gewisse Leute können sich überall hinteleportieren und werden von Typen mit Schlagstockelektropeitschen daran gehindert und dann getötet. Diese leidlich bösen Schurken nennen sich Paladine und haben sich geschworen den Jumpern gehörig die Tour zu vermasseln. Warum? Nun ja das verrät dann wohl die Fortsetzung. Dazu kommt nicht überraschener und Telenovela-dramatischer Familienquatsch der Marke Jerry Springer. Vorhersehbar und Hollywoodtypisch auf Emotionskrüppelniveau, damit auch der letzte Idiot Hayden "die dunkle Seite des Talents" Christensens Schicksalsweg verfolgen kann. Bravo.

Fazit: Durchschnittlicher Hollywoodblockbuster der zwar unterhalten kann doch zum größten Teil nervt. Außerdem spielt Herr Bell den armen Hayden an die Wand. Nur 5 von 10.

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