Ich hatte mich eigentlich auf einen schönen SCI/FI Film mit einer recht netten Story gefreut, aber was ich dann zu sehen bekam, war doch schon ziemlich enttäuschend. Die Grundidee des Films hört sich ja recht interessant an, aber es mangelt hier eindeutig an der Umsetzung.
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, wie toll es wäre, wenn man einfach von einem Punkt zum anderen springen könnte? Man braucht keine Flugzeuge, Autos, oder andere Fortbewegungsmittel, sondern kann sich selbst an jeden X - beliebigen Punkt der Welt versetzen. Genau das ist bei "Jumper" möglich, aber da gibt es noch die bösen Paladine, die alle "Jumper" jagen.
Es hätte auch wirklich ein guter Film werden können, doch leider ist dieser Streifen irgendwie nur belanglos. Das mag auf der einen Seite an den nicht gerade guten darstellerischen Leistungen liegen, aber das größte Defizit des Films ist die nicht vorhandene Spannung.
Trotz seiner relativ kurzen Laufzeit von unter 90 Minuten inclusive Abspann, schafft es der Film zu keiner Zeit, konstant Spannung aufzubauen und diese dann auch zu halten, das finde ich schon sehr enttäuschend. Über einige Ansätze kommt "Jumper" leider nicht hinweg und versinkt so doch in der unteren Mittelmäßigkeit. Hier kann man ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen behaupten, das der Film wirklich so vor sich hin plätschert, ohne irgendwelche Highlights zu besitzen.
Selbst das einmalige Ansehen des Films fällt schon ziemlich schwer und das ist bei der geringen Laufzeit sicher nicht gerade ein Kompliment. Wem diese ganzen Kritikpunkte egal sind, der wird sicher gut unterhalten, aber wer mehr als einen absolut belanglosen Film sehen will, der sollte sich "Jumper" ersparen.
3/10