Review

"Jumper" ist extrem sprunghaft, wenn es um die Action geht, die Story allerdings ist fade, fahrig, klebrig und unispiriert. Doug Liman der vorher schon Brangelina durch ein absurd öde Szenario rumballern ließ, geht in seinem eigenen Niveau noch eine Treppe tiefe. "Go" und "Die Bourne Identität" standen für wirklich gute Filmkost: anspruchsvoll und unterhaltsam. Nun ja, die paar hübschen Originalschauplätze wie Rom, Ägypten oder London, können nicht über die simple Story und mangelhafte schauspielerische Leistungen von Fließband hinwegtrösten. Am Ende bliebt einzig, eine schöne Idee, die von jemand anders vielleicht mit mehr Sorgfalt und Liebe zum Detail umgesetzt wurde währe. Somit bleibt ein zu kurzer Film, dessen Story wahrlich keine ist, sondern nur ein Alibi für eine handvoll alberner Actionszenen die von der Dynamik, schlechter sind als die aus einem Uwe Boll - Flick und schauspielerischen Nullnummern, von denen einzig Jamie Bell überzeugend rüberkommt, obwohl seine Figur zu wenig Platz bekommt und ein Samuel L. Jackson (wirkt seit Jahren inflationär in gut wie jedem Blockbuster mit) hampelt gelangweilt herum und Hayden Christensen agiert hölzern und Rachel Bilson sieht gut aus, mehr aber nicht. Und die Rollen von Michal Rooker und Diane Lane, sind voll der Witz. In den USA wird wohl schon der nächste Vollwitz zum Thema "Jumper" vorbereitet, denn das Ende so doof wie es ist, ein offenes ist.

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