Review

EiEiEi, da sieht man doch mal wieder wo beim normalen Zuschauer die Lichter hängen. Jumper ist ein Metaphysisches Meisterwerk, dass mal gleich vorangestellt. Warum, ja allein schon weil es um eine RaumZeit Manipulation geht und diese in eine Rundum griffige Geschichte gepackt wurde. WIr haben die Fähigkeit der Teleportation in einem nicht an den Haaren hernbeigezogenen Setting, über das Szenario eines Bildes eines Ortes zu dem man sich teleportiert. Aber halt, stimmt an diesem Punkt ist es im Grunde schon soweit, dass der metaphysische Moment über den Realismus die Oberhand gewinnt. Denn natürlich macht es eher symbolischen Sinn, wenn z.B. der in einem gefrorenen See versinkende Protagonist, zu beginn in einer Bibliothek landet in der, nun eben Bücher sind in denen Geschichten festgehalten sind. Solche Dinge sind halt mehr als zufällige Szenen, sondern größere Zusammenhänge.
Jedenfalls gibt es für den geneigten um die EckeDenkZuschauer eine dutzend solcher Hinweise, die Details einer größeren Geschichte, als der rein Offensichtlichen erzählen.Ja dieser Film ist an vielen Ecken und kanten kryptisch, macht so gelesen aber immens viel Sinn.
Das Manko des Filmes für viele Zuschauer wird wohl sein, das sie das gesehene in keinen Kontext ordnen können und so das gesehen als Spielerei abtun, die sie keiner Substanz zuordnen können, es fehlen harte Profilkanten, die gut und Böse klar abgrenzen. Aber gerade das ist eine Stärke des Filmes, aufzuzeigen wie "normal" machtfixiert die am stärksten manipulierende Kraft, verkörpert im "Naiven Wunderknaben" daherkommt.
Parallelweltenshit erster SojaSahne eben, Storytechnisch in eine Kategorie mit "Timecop" einzuordnen, sehr ansehnlich umgesetzt und deßhalb absolut sehenswert.

Details
Ähnliche Filme