Review


Inhalt:

Hongkong 1979. In der Stadt ermordet ein maskierter Killer zwei Männer..., darunter den KungFu-Meister Wong Kai (Yukio Someno).

Chen (Bruce Li) ist ein hervorragender KungFu-Kämpfer, und bietet der überforderten Polizei seine Mitarbeit an. Er übernimmt die beiden Mordfälle.
Die beiden Opfer wurden mit der Technik der "Eisernen Finger" getötet..., und es gibt nur 2 KungFu-Sifus, die diese Technik beherrschen.
Der eine ist Hu Pao (Ku Feng), der eine KungFu-Schule betreibt, der andere ist Ling Sao (Bruce Liang aka Bruce Leung Siu-Lung).

Chen schleust sich in die KungFu-Schule von Hu Pao ein..., doch ermittelt er auch in die andere Richtung, bei Ling Sao.
Ling Sao hilft zwar einigen illegalen Migranten, hat aber hinsichtlich der Morde ein absolut wasserdichtes Alibi.

Und Hu Pao..., ein skrupelloser Gangster, hetzt seine Killer auf Chen.
Es kommt alsbald im Hafenviertel von Hongkong zum brutalen Showdown zwischen Chen und Hu Pao sowie dessen Schergen.
Und Ling Sao greift todesmutig in das Geschehen ein....!


Fazit:

Regisseur Tu Lu-Po drehte mit "Shaolin Handlock" ("Bruce and the Iron Finger") im Jahre 1979 einen so einfachen wie flotten KungFu-Actioner, einen reinen Unterhaltungsfilm für die eingefleischten Anhänger des Eastern-Genres.

Sehr routiniert und stringent geht die Regie diese simple Story an, ein leicht investigativer Krimi mit lediglich 2 Verdächtigen hinsichtlich zweier Morde.
Der eine, Bruce Liang (aka Bruce Leung Siu-Lung) ist als Verdächtiger alsbald "aus der Schusslinie", so bleibt der andere Verdächtige, Ku Feng, denn übrig, und auf den konzentriert sich der taffe Held.
Zumal Ku Feng seine Killer auf den einsamen, harten Kämpfer, Bruce Li, hetzt, und alles zielstrebig auf einen knallharten Showdown denn auch hinauslaufen tut.

Hier überfordert nichts den Betrachter..., eine einfache Storyline, kostengünstig meist Outdoor gehalten, schnörkellos und fast "erschreckend" strikt-stringent in Szene gesetzt..., und die KungFu-Action steht ganz klar im Vordergrund.

Bruce Li ist hier der allein auf sich gestellte, coole und taff-smarte Kämpfer, der es gleich mit einer ganzen Bande aufnimmt. Er agiert solide und klar in seinen Denk- und Handlungsweisen, und er ist natürlich hier primär als KungFu-Fighter gefragt. Und seine feine, elegante KungFu-Technik prägt die Action in diesem fast schon nüchtern einfachen Eastern von der Stange.

An seiner Seite alsbald Bruce Liang, der auch eine starke KungFu-Technik aufbietet, und so ein bisschen den Schalk im Nacken hat. Aber das zum Glück nur ganz dezent.
Villain ist hier Genre-Haudegen Ku Feng, der als Bösewicht natürlich überzeugt und hier seine ganze Routine als DER Vielfilmer des Genres ausspielt.
Ansonsten ist der Cast hier gar überraschend prominent besetzt, der vielbeschäftigte Nebendarsteller der Shaw Brothers, Wang Kwang Yu ist hier ebenso zu entdecken wie Addy Sung, Fong Yau und Lee Hoi San.

Wichtigstes ist natürlich die KungFu-Action, ein reiner Actioner des Martial-Arts-Genres. Entsprechend viel wird gefightet..., und es sind rasante Kämpfe mit Drive, klassische Techniken ohne Schnörkel, von echten Kampfkünstlern dargeboten.
Die Fights werden mit Fortdauer des Streifens dynamischer, intensiver, härter..., ein KungFu-Actioner "für zwischendurch", da macht es Spaß, zuzuschauen.

Tu Lu-Po wollte einen reinen, knackigen KungFu-Actioner den Eastern-Fans bieten, ein bisschen hart..., kurz (75 Minuten Laufzeit) und unterhaltsam, wenngleich auch vielleicht all zu routiniert und wie vom Fließband.
Ein solider Eastern für "zwischendurch".

6/10

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