Review

Kurz und knapp: Hier wird Blackjack gespielt. Blackjack ist an sich nicht das interessanteste Kartenspiel auf der Welt. Und ja, es gibt scheinbar viele Leute die Karten zählen und diese werden immer wieder von den Casinos auf die Straße gesetzt. Muss man deswegen einen Film darüber drehen? Eigentlich nicht.

Die Charaktere bleiben sehr blass und werden von den jeweiligen Schauspielern nicht wirklich in Szene gesetzt. Einzig die großen Namen kommen gerade noch mit einem blauen Auge davon. Kevin Spacey hat man schon besser gesehen, aber immerhin wirkt seine charmante Art mit Worten umzugehen wieder sehr souverän. Gut gefallen hat mir Lawrence Fishburn als Ermittler der Casinos bzgl Kartenzählens. Seine düstere Art und sein etwas kräftigerer Körper wirken wenigstens etwas auf den Zuschauer.

Was allerdings am Film überhaupt nicht funktioniert ist eine gelungene Spannungskurve. Es hat in etwa eine ganze Stunde gedauert, bis der Film endlich etwas Fahrt aufnehmen konnte und mehr gezeigt wurde als nur so zählt man karten, so merkt man sich Nummern, etc. Wenn ich wissen will wie sowas funktioniert, schau ich mir nen Tutorial im Internet an oder frage bei Lehrern für sowas. Einen Film schaue ich mir an, um zu entspannen, nein eigentlich nur um mich zu amüsieren. Und wenn ein Film so schlecht aus den Puschen kommt, dass man während der ersten Hälfte erpicht ist, Filmfehler zu finden, dann macht er etwas falsch.

Routinierte Hauptdarsteller, ein gewisser mathematischer Aspekt und schöne Aufnahmen von Las Vegas retten 21 davor als Katastrophe zu enden. Für mich eine herbe Enttäuschung.

Fazit: 3/10

Details
Ähnliche Filme