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Der arme Student Ben möchte so gerne in Harvard Medizin studieren, aber durch seinen Mangel an Lebenserfahrung wird ihm ein Stipendium verwehrt. Da sein Hirn wie ein Computer funktioniert und er „recht gut mit Zahlen umgehen kann“, kommt er stattdessen mit Professor Mickey Rosa und seinen Leuten zusammen. Diese ziehen jedes Wochenende nach Las Vegas, um dort nach mathematischen Prinzipien die Black Jack-Tische abzuräumen. Einige Zeit klappt das auch sehr gut, und es kommt sehr schnell sehr viel Geld ins Haus, verbunden mit viel Party und noch mehr Spaß. Aber irgendwann geht auch die längste Glückssträhne vorbei: Einer aus der Gruppe fühlt sich durch Bens Erfolg benachteiligt, Ben selber wird zu selbstbewusst und kickt Mickey aus dem Team, und das Überwachungsteam für die professionellen Abräumer wird auf Ben aufmerksam. Und die Jungs haben verdammt harte Fäuste. Und einen Brass auf Mickey …

Nach einem sehr harten und anstrengenden Tag wollte ich einen Film sehen bei dem ich einfach nichts nachdenken musste. Etwas Vorhersehbares mit Action, mit bunten Lichtern, hübschen Darstellern, und ein wenig Spannung. Und genau das habe ich bekommen. Und kein bisschen mehr. 21 ist dermaßen vorhersehbar dass es schmerzt. Jede einzelne Aktion ist früh abzusehen, die erzählerische Klammer (und damit der "Twist") ist von vornherein klar, und es fehlt ganz einfach jedwede Überraschung oder Innovation. Gerade dass die Dialoge nicht mitgesprochen werden können. Aber unterhalten tut der Film, weil das Tempo in Ordnung ist, weil die Darsteller sympathisch sind und gut passen (Jim Sturgess’ Wandlung vom schüchternen Nerd zum eiskalten Profi ist absolut überzeugend), und weil einfach die Stimmung angenehm ist. Zumindest nach einem harten Arbeitstag also durchaus eine Empfehlung, an allen anderen Tagen sollte man vielleicht etwas Abstand wahren …

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