„Prom Night“, versagt als Horrorfilm auf ganzer Linie. Das Remake des gleichnamigen Originals von 1980, ist nichts weiter, als ein Versuch, das Genre des Teenie-Horrors wieder aufleben zu lassen. Nach „Scream“, den Besten und wohl erfolgreichsten Film dieses Genres, wird seitdem verzweifelt versucht, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Bisher scheiterten aber alle Versuche. So auch dieser.
In der Hauptrolle, wieder einmal Teenager, die ihren Abschlussball (Prom Night) entgegen fiebern. Aber aus den schönsten Abend wird der Schrecklichste, und das nicht nur für Akteure. Auch der Zuschauer muss viel Leiden. Die Story ist in Ordnung für so einen Film, unterhaltsam aber nicht tiefgründig. Aber die Umsetzung ist mehr als Katastrophal. Der Regisseur schafft es zwar immer an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen, kann sie aber nicht halten. Außerdem ist der Film viel zu unpersönlich, man fiebert nicht mit den betroffenen Personen mit, wenn sie um ihr Leben kämpfen.
Allgemein bietet der Film nicht viel, außer wenig Spannung und ab und zu mal einen Schockmoment. Selbst kreischende Teenies sind Fehlanzeige. Zwischen den einzelnen Spannungsmomenten, sind immer viel zu viel Szenen, die die Spannung wieder „weg nimmt“.
Der Mörder, der einen psychisch Kranken darstellen soll, ist harmlos, und sieht richtig brav aus. So richtige Horrorstimmung will bei diesen Film nicht aufkommen. Eine bedrohliche Atmosphäre, will einfach nicht zustande kommen.
Die Rolle von Jamie Lee Curtis aus dem Original, übernimmt im Remake Brittany Snow. Diese macht ihre Sache eigentlich recht gut. Auch die anderen Darsteller gehen in Ordnung, für so einen Film. Es sind halt meist, unbekannte Teenies, die etwas schreien können, aber viel mehr auch nicht.
Fazit: Horrorfilm, der nicht überzeugt. Wirklich kurze, flache und harmlose Unterhaltung. Will mein Eintrittsgeld zurück. Diesen Film fehlt es an vielen Punkten. Nicht zu empfehlen.