Wieder ein Remake? Okay, was haben wir auf der Habenseite verbucht? Ein spannender Beginn und einige Flashbacks in die Vergangenheit der Heldin machen dem Zuschauer Lust auf mehr. Schöne Menschen zeigen sich vor der Kamera und liefern sich halbwegs gute Dialoge. Es gibt die ersten Toten, dann spielt der Film die übliche Thriller-Story ab, die wir schon 40.000mal gesehen haben. Die schönen Menschen werden zwischendurch böse vom Killer erschreckt und gemeuchelt. Kommen wir nun zur größten Frechheit bei der Inszenierung: den Kills! Der Film hat ein 16er-Rating, doch die Meuchelmorde kommen dermaßen harmlos und kurz daher, dass eine 12er-Freigabe vollends ausgereicht hätte. Es gibt weder Überraschungen noch Neuerungen fürs Genre. So schmeckt das Teil wie 3 Tage altes Popcorn und eine 4 Tage abgestandene Coke. Die 84 Minuten ziehen sich wie ranziger Käse in der Sonne. Die Unrated enthält Minimales mehr, das jedoch die Unterdurchschnittlichkeit der Storyline nicht ausgleicht. Zeitgleich zu dieser Remake-Frechheit bläst die Filmindustrie den originalen Prom Night mit Jamie Lee Curtis und Leslie Nielsen (!) auf den Markt und auch die diversen Fortsetzungen. Kommt, schenken wir den Filmverkäufern unser Geld!
Fazit:
Einmal ansehen und zwischendurch pinkeln gehen – man verpasst nichts, was wirklich wichtig wäre!