Review

„Blutgeil“hat mich doch sehr an „Violent Shit 1“ von Andreas Schnaas erinnert:
Billigste Machart und die Dialoge sind kaum zu verstehen.
Gut,liegt sicherlich auch am Dialekt,aber als ich 1993 meine Abifeier filmte,war der Ton wesentlich besser !

Der innenpolitische Hintergrund ist mir bekannt,dennoch möchte ich nicht eine politische Aussage,sondern einen Film bewerten und der ist auch für Amateurverhältnisse miserabel ausgefallen.Ein loses Konzept,Saufkumpanen zusammengetrommelt und drauf mit der Kamera,nicht mehr.
Während sezierende Szenen einigermaßen umgesetzt wurden,wirken die Knüppelschläge wie Streicheleinheiten beim Sado-Maso-Spiel.

Sicher hatten die Darsteller Spaß an der Sache,mal ein bischen Rumbrüllen und die Sau rauslassen – konnten die Leute bei meiner Abifeier aber auch . . .

Einen Pluspunkt sehe ich allerdings in der neueren Fassung,bei der bei bevorstehenden Splatterszenen ein züricher Gerichtsbeschluß eingeblendet und vorgelesen wird.
Zynische Idee,die hier gut angebracht ist und sehr erheiternd wirkt.

Ansonsten bin ich froh,dass es sich hier um einen Kurzfilm handelt,denn mehr als 20 Minuten wären zu hart.
Zugegeben,die agierenden Typen hätten damals gut zu meiner Abifeier gepasst…
3 von 10 Punkten

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