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Die Ehe von Liz ist gescheitert, sie gibt ihr Kind zu Pflegeeltern und geht auf den Strich um Geld zu verdienen und ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Bald ist ihr grösstes Problem, neben perversen und brutalen Freiern, der Zuhälter Blake, der ihr schonungslos nachstellt und ihr das mühsam verdiente Geld abknöpft. Auf ihrer Flucht vor Blake lernt sie Rasta kennen, der ihr hilft und zur Seite steht, als es wieder zur Konfrontation mit dem brutalen Zuhälter kommt.
Ken Russel's Film ist eine bedrückende Studie über das trostlose Dasein einer Strassenhure. Realitätsnah und schonungslos zeigt der Film all die Schattenseiten des ältesten Gewerbes der Welt, er zeigt, wie verkommen und pervers die Gesellschaft eigentlich ist. Die Schilderung des Arbeitsalltags von Liz ist wirklich eine triste Angelegenheit, nebenher wird noch über ihr verpfuschtes Leben erzählt und so ergibt sich das Bild einer bemitleidenswerten Frau. Diese Frau wird von einer grossartigen Theresa Russel (die nicht verwandt ist mit dem Regiesseur) verkörpert, die in ihrer Rolle als Hure eine brillante Leistung erbringt, mit ihrer erotischen Ausstrahlung wirkt sie auch unglaublich sexy und ist wirklich eine betörende Frau.
Fazit: Düstere Studie einer kaputten Gesellschaft, schonungslos und hart, getragen von einer grossartigen Hauptdarstellerin ist "Die Hure" unbedingt sehenswert.

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