Ein gänzlich überflüssiger, nervtötender Film, der in Deutschland gebührend billig auf DVD verramscht wird, natürlich ab 18, um wenigstens mit der Masche noch ein paar Leuten den Film anzudrehen (wie so oft ist diese Freigabe durch nichts gerechtfertigt). Hier handelt es sich auf keinen Fall um einen "Mysterythriller" (obwohl dieses Wort sowieso für jeden Schrott gebraucht wird), sondern schlicht und einfach um einen pseudopsychologisch aufgeplusterten Billig-Krimi der untersten Schublade.
Handlung? Studentin (Jennifer Beals) hat immer wieder denselben Traum davon, wie eine Frau umgebracht wird, und das bewahrheitet sich schließlich. Professor (Daniel Baldwin) wird darauf aufmerksam und präsentiert ihr sofort den Mörder in ihren Träumen, nämlich einen Imbißbudenbesitzer, den er schon lange des Mordes an seiner Frau verdächtigt. Grund genug für sie, mit ihm ein Verhältnis anzufangen. Schließlich aber beginnt die naive Trulla festzustellen, daß Professor Baldwin nicht richtig tickt und vielleicht selbst der Mörder ist. Gleichzeitig beginnt sie, sich mit dem Mann aus der Imbißbude anzufreunden... Am Ende kommt es alles nochmal "ganz anders", aber dieses Anders ist so enttäuschend, daß man es doch lieber wie zuletzt erwartet gehabt hätte.
An diesem Film ist wirklich kaum etwas sehenswertes. Jennifer Beals springt hysterisch in der Gegend herum, Daniel Baldwin wirkt durch sein plumpes Auftreten so unsympathisch, daß man ihm die ganze Zeit das Messer aus Jennifers Träumen an den Hals wünscht. Lediglich Kurtwood Smith überzeugt, seine Figur wird jedoch am Ende völlig lächerlich.
Der Schluß ist ohnehin der Todesstoß für den an sich schon blödsinnigen Film. Da wird schnell mal in die Schmuddelkiste der PsychoANALyse gegriffen und ein Mutterkomplex rausgeholt, was durch die vorhergehende Handlung absolut nicht gedeckt ist. Das Ende wirkt so, als habe es im letzten Moment umgeschrieben werden müssen, aber wenn dem nicht so wäre, würde ich mich auch nicht darüber wundern.
Ich rate: Finger weg von diesem Wühltisch-Film.